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Energieträger: Holzpelletpreise abgerutscht

Die Initiative Pro Pellets (IPP) teilt mit, dass der Pelletpreis einen Jahrestiefststand erreicht hat. Eine Tonne Holzpellets kostet für Kleinstmengenabnehmer, laut IPP, zum Beispiel bei der BayWa AG etwa 180 Euro brutto inklusive Mehrwertsteuer. Auf dem gleichen Niveau bewegen sich die Preise der ZG Raiffeisen eG in Karlsruhe. Bei Großmengen, wie sie in Gärtnereien benötigt werden (eine Fuhre: etwa 25 Tonnen), kann der Abnehmer mit Abschlägen rechnen. Hier ist der Preis zum Beispiel abhängig von der Region oder auch von dem zurückzulegenden Transportweg, so die Auskunft der ZG Raiffeisen eG in Karlsruhe. Auf der Internetseite des Deutschen Energie Pellet Verband e.V. (DEPV) www.depv.de wird die Preisentwicklung regelmäßig dokumentiert. Im April lag demnach der Preis bei 194,15 Euro für eine Tonne Holzpellets (Basis für die Preisermittlung: Abnahme von sechs Tonnen, Umkreis von 100 bis 200 Kilometer, inklusive Mehrwertsteuer und aller Nebenkosten wie Einblasen, Wiegen etc.). Gründe für den niedrigen Pelletpreis sind, laut IPP, die weiter ausgebauten Produktionskapazitäten und der vergangene milde Winter. Die Keller der Verbraucher seien noch voll, so die IPP. Zudem befinde sich noch viel Heizmaterial in den Beständen der Händler. Weitere Informationen und die Übersicht der Preisentwicklung von Pellets finden Sie im Internet unter www.initiative-pro-pellets.com und unter www.depv.de.