Alle News

Erden: Bio und Torf kein Widerspruch

, erstellt von

Im Bereich Erden wächst momentan vor allem das Bio-Segment. Bio und Torf müssen dabei keinen Widerspruch darstellen. Die torfreduzierten und torffreien Produkte werden ebenfalls nachgefragt, so die Erfahrung der Hawita Gruppe.

Hawita verfügt in Deutschland über eigene Torfvorkommen. Foto: Hawita

Hawita mit eigenen Torfvorkommen in Deutschland

Erfolgversprechende Anforderungen sind die Kriterien Kultursicherheit, einfache Handhabung der Produkte und zertifizierte Produkte im Bio-Segment. Der Verbraucher erwartet eine nachhaltige und umweltbewusste Herstellungsweise sowie kurze Transportwege, erklärt Hawita.

Der Erdenhersteller mit Hauptsitz in Vechta verfügt den Informationen nach in Deutschland sowohl über eigene Torf- als auch eigene Tonvorkommen und eine Rindenhumus-Produktion. Auch andere Zuschlagstoffe wie Grünkompost, Holzfaser und Kokos wurden nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit ausgesucht und eingesetzt.

Torf bei Moorbeetpflanzen praktisch unersetzlich

Die Verwendung von Torf zu einem deutlich reduzierten Anteil in einem Bioprodukt ist laut Hawita sinnvoll, wenn es darum geht, die hohen pH-Werte oder Salzgehalte anderer Zuschlagstoffe einzuschränken und eine Substratmischung für bestimmte Anwendungszwecke herzustellen.

Denn bei den Moorbeetpflanzen ist Torf praktisch unersetzlich, und auch für die Pflanzenvermehrung ist er ein wichtiger Zuschlagstoff, betont der Erdenhersteller. Torf wird Hawita zufolge ausschließlich auf bereits trockengelegten Moorflächen, die zum Beispiel von der Landwirtschaft genutzt wurden, abgebaut.

Torfindustrie renaturiert Flächen

Die Torfindustrie renaturiert die Flächen anschließend. Dabei entstehen wertvollere Landschaften für den Naturschutz als vor dem Abbau. Bio und Torf sind deshalb bei einem verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource kein Widerspruch, erklärt Hawita.

Eine Ergänzung zu der Hawita Bio-Linie sind Pflanzenstärkungsmittel wie Trichoderma oder Präparate zur Förderung der Durchwurzelung und der Vitalität, die auf Anfrage eingemischt werden können.

Weitere Informationen erhalten Fachbesucher der IPM am Messestand von Hawita (Halle 3, Stand 3B41).