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Ergebnisse des Konjunktur- und Innovationstests Zierpflanzen: Nach gedämpfter Stimmung im Winter deutliche Besserung in Sicht

Die Bewertung des Geschäftsverlaufs der deutschen Zierpflanzenbetriebe für das abgelaufene Winterhalbjahr 2005/06 fiel in diesem Frühjahr zwar nicht so schlecht aus wie im Vorjahr, aber gegenüber Herbst 2005 zeigte sich eine deutliche Verschlechterung. Dieses Ergebniss des neuesten Konjunktur- und Investitionstests und der Anbauerhebung Zierpflanzenbau vom Frühjahr 2006 muss allerdings in Zusammenhang mit dem ausgesprochen kalten Winter bei gleichzeitig extrem hohen Energiepreisen gesehen werden.

Immerhin sind die Erwartungen der Betriebsleiter in den Zierpflanzenbetrieben für das laufende Sommerhalbjahr bundesweit wieder erheblich optimistischer. Die gesamte Erhebung wird im Auftrag der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) in Bonn halbjährlich vom Institut für Gartenbauökonomie der Universität Hannover durchgeführt. Dazu werden jeweils einmal im Frühjahr und einmal im Herbst Zierpflanzenbetriebe im gesamten Bundesgebiet angeschrieben und nach ihren Anbauplänen und ihrer Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung befragt. Außerdem werden Sonderbefragungen zu wechselnden aktuellen Themen durchgeführt.

Insgesamt sind im Frühjahr 2006 knapp 4000 Betriebe in Deutschland angeschrieben worden. Geantwortet haben über 900 Betriebe, von denen knapp 720 Antworten in die Auswertung einbezogen werden konnten. Die teilnehmenden Betriebe bekommen die detaillierten Ergebnisse in Form eines Unternehmerbriefes kostenlos zugeschickt. Die ausführliche Darstellung der Auswertung finden Sie in der TASPO 27/06.