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Erica gracilis: Wichtiger Export-Artikel

Leider existieren keine Zahlen zum Export von Eriken, wie eine Nachfrage unter anderem bei der Centralen Marketinggesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA, Bonn) ergab. Robert Niehues von der Zentralen Markt- und Preisberichtsstelle (ZMP) in Bonn wies im vergangenen Jahr lediglich darauf hin, dass Eriken neben Callunen für die deutsche Produktion sehr bedeutsame Produkte sind: Derzeit werden nach ZMP-Schätzungen deutschlandweit etwa 25 bis 26 Millionen Erica gracilis erzeugt. Der Selbstversorgungsgrad liegt bei Erica gracilis ebenso wie bei Callunen in Deutschland jeweils über 100 Prozent. Es werden also mehr Pflanzen im Inland produziert als insgesamt im Inland verbraucht, so die Folgerung. Heidepflanzen haben diesbezüglich also eine echte Sonderstellung: Bei nahezu allen anderen Zierpflanzen wird zumindest ein Teil des Inlandsbedarfes durch Importe gedeckt, bei grünen Zimmerpflanzen sogar der bei Weitem größte Teil. Somit zählen Heidepflanzen, besonders Erica gracilis und Calluna vulgaris, zu den wichtigsten Exportartikeln des deutschen Zierpflanzenbaus, heißt es.

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