Alle News

Erntezeit bis Ende Juni: Hochsaison auch für Rhabarber

Bei so viel Spargel wächst eine zweite Delikatesse beinahe unbemerkt heran: Auch für Rhabarber hat die Saison begonnen.

Wegen seiner günstigen klimatischen Lage, die eine sehr frühe Ernte ermöglicht, zählt das Rheinland deutschlandweit zu den führenden Rhabarber-Anbaugebieten. Pro Saison ernten hier mehr als sechzig Gartenbaubetriebe rund 4300 Tonnen Rhabarber. Der erste Treibhausrhabarber ist schon ab Mitte Januar verfügbar. Ende März kommt das fruchtige Gemüse dann aus foliengeschütztem Anbau (etwa 200 Hektar) auf den Markt.

Auf vier Hektar wird geschützter Anbau betrieben, das heißt, die Gewächshäuser werden komplett mit schwarzer Folie abgedeckt für ideale Wachstumsbedingungen bei zusätzlicher Beheizung. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln wird weitgehend vermieden. Ab Ende April gibt es Freilandrha-barber. Ende Juni endet die Saison, um den Stauden Zeit zur Regeneration zu geben. Außerdem wäre der Säureanteil dann zu hoch, um noch wirklich leckeren Rhabarber zu erhalten. Bis zu dreimal in jeder Saison lassen sich die Stauden beernten und das über einen Zeitraum von fünf bis sechs Jahren.