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Erste Deutsch-Chinesische Agrarwoche

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Deutschland und China weiten ihre Zusammenarbeit auf dem Agrarsektor aus. Zu diesem Zweck fand zum ersten Mal die Deutsch-Chinesische Agrarwoche in Peking statt. Bundeskanzlerin Angela Merkel und der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang hatten bereits 2013 eine entsprechende Erklärung unterzeichnet.

Staatssekretär Bleser und und sein chinesischer Kollege Vizeminister Qu Dongyu. Beide wollen die Zusammenarbeit Deutschland und Chinas auf dem Agrarsektor vorantreiben. Quelle: BMEL

Deutsch-Chinesische Agrarwoche: Böden im Blick

Organisiert wird die Agrarwoche vom Deutsch-Chinesischen Agrarzentrum (DCZ). Fachveranstaltungen rund um Fragen des Agrarsektors standen auf der Agenda der Tagung. Entsprechend dem aktuellen "Internationalen Jahr des Bodens" lag besonderes Augenmerk auf dem Thema Boden. So fand im Rahmen der Agrarwoche ein Symposium zum Schutz der Böden statt. Das Thema ist für China angesichts knapper Ackerflächen und hoher Umweltverschmutzung besonders bedeutsam und der Austausch über nachhaltige Bewirtschaftungsweisen wichtig.

Fachkenntnisse in Landtechnik und Wissenschaft einbringen

Gerade hier können deutsche Fachkenntnisse sowohl von Seiten der Wissenschaft als auch von Seiten der Landtechnik Wichtiges beitragen. "Wenn wir nicht schnell voneinander lernen, wie man mit nachhaltiger, klima- und ressourcenschonender Landbewirtschaftung eine stark wachsende Bevölkerung ernähren kann, werden wir weder eine passende Antwort auf den Klimawandel noch auf den Hunger als Ursache für Fluchtbewegungen finden", sagte Staatssekretär Peter Bleser.