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Erste interkommunale Landesgartenschau in Hessen

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Die Hessische Landesgartenschau 2027 wird erstmals in mehreren Kommunen zu besichtigen sein. Den Zuschlag für die Austragung bekam der Verein Oberhessen e.V., in dem insgesamt elf Kommunen zusammengeschlossen sind.

In Hessen wird 2027 erstmals eine interkommunale Landesgartschau ausgetragen. Symbolfoto: Capri23auto/ Pixabay

3,5 Millionen Euro Fördergelder

Wie das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bekannt gab, wird es 2027 erstmals eine interkommunale Gartenschau in Hessen geben. Die Kommunen Büdingen, Echzell, Gedern, Glauburg, Hirzenhain, Kefenrod, Limeshain, Nidda, Ortenberg, Ranstadt und Schotten haben sich zu diesem Zweck zusammengeschlossen und werden gemeinsam die insgesamt achte Hessische Landesgartenschau austragen. Dabei stehen gemeinsame Aktivitäten und Projekte zum Klimaschutz, der Verkehrswende und für mehr Artenvielfalt und Naturschutz auf der Agenda. „Der Verein Oberhessen e.V. hat die Hessische Landesregierung mit seiner Bewerbung überzeugt und daher fördern wir die Landesgartenschau des interkommunalen Zusammenschlusses mit bis zu 3,5 Millionen Euro“, erklärten Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Umweltministerin Priska Hinz die Kabinettsentscheidung.

„Laga in dieser Form einmalig und besonders“

„Diese Landesgartenschau ist in ihrer Form einmalig und besonders. Sie wird den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit geben, die vielfältigen Schätze der heimischen Natur zu entdecken. Zugleich werden die Regionen durch die Maßnahmen, die wir unterstützen, eine Aufwertung erfahren und nachhaltig davon profitieren“, führte Bouffier im Rahmen der Bekanntgabe der Vergabe an den Verein Oberhessen e.V. weiter aus. „Die Landesgartenschau ist mehr als eine zeitlich begrenzte Veranstaltung. Die Auswirkungen der Investitionen sind für die Menschen auch lange nach dem Ende der Landesgartenschau spürbar. Sie verbessern dauerhaft die Lebensqualität vor Ort und verändern das Gesicht der Stadt“, so Hessens Ministerpräsident.

Neue Richtlinie macht Vergabe möglich

Dass die Vergabe an mehrere Kommunen möglich ist, wurde durch eine neue Richtlinie möglich gemacht, die es erlaubt Landesgartenschauen auch interkommunal zu vergeben. Der Verein Oberhessen e.V. hat diese Möglichkeit direkt genutzt und wolle die Region der Kommunen gemeinsam zukunftsfähig machen. Ein weiteres Ziel sei es, die Attraktivität als ballungsraumnaher Wohnort und Tourismusdestination zu stärken. „Im Rahmen von einer Landesgartenschau werden zahlreiche Projekte umgesetzt die mehr Natur und Wasser in die Dörfer und Städte bringen. Damit erfüllen sie eine wichtige Funktion für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Sie verbessern das Stadtklima, die Naherholungsmöglichkeiten und generell die Lebensbedingungen für die Menschen und die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Die Bedeutung von Grünflächen als Erholungsort hat sich während der Corona-Pandemie noch einmal verstärkt. Ich bin überzeugt, dass die Landesgartenschau 2027 in Oberhessen ein großer Erfolg wird und beispielhaft sein wird für andere Regionen in Hessen“, betonte Hinz.

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