Alle News

Es weihnachtet in Berlin: Waldeigentümer übergeben „Kanzlertanne“ an Angela Merkel

Mit der feierlichen Übergabe der traditionellen „Kanzlertanne“ hat für Bundeskanzlerin Angela Merkel in dieser Woche offiziell die Vorweihnachtszeit begonnen. Bereits zum 13. Mal stifteten die privaten Waldeigentümer in Deutschland einen stattlichen Waldbaum für das Bundeskanzleramt in Berlin und illuminierten ihn gemeinsam mit der Bundeskanzlerin. 

Als „ein grünes Ausrufezeichen für das seit 25 Jahren vereinte Deutschland, für die Freiheit und für die Menschen im ländlichen Raum“ übergaben der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW – Die Waldeigentümer), Philipp Freiherr zu Guttenberg, sowie der Vorstandsvorsitzende des Waldbesitzerverbandes für Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Ulrich Ivo von Trotha, die 21 Jahre alte und 14,5 Meter hohe Küstentanne.

„Die Weihnachtsbäume im Kanzleramt sind eine Augenweide. Es ist schön, im 25. Jahr des Mauerfalls daran zu erinnern, dass Bäume Freiheit ausstrahlen, dass, wenn sie Lebensraum haben, sie sich wunderschön entwickeln können“, würdigte die Bundeskanzlerin das Engagement der Waldeigentümer.

Appell an Bundeskanzlerin Merkel
In seiner Ansprache appelierte zu Guttenberg unter anderem an die Kanzlerin, die freiheitlichen Grundwerte auch im Hinblick auf den deutschen Wald und die nachhaltige Forstwirtschaft zu verteidigen. Denn nur Waldbesitzer, deren Selbstbestimmung über ihr Eigentum nicht beschnitten werde, können es schützen, weiterentwickeln und kommenden Generationen in fruchtbarem Zustand hinterlassen.

Als Fortsetzung einer vor Jahren begonnenen Geste übereignete zu Guttenberg der Bundeskanzlerin darüber hinaus zwei überdimensionale Holzfiguren für ein Schachspiel. Die beiden Waldbauern – „einer von hüben, einer von drüben“ – sollen ab sofort schützend und wehrhaft vor der Dame stehen, damit sie ihre Züge unbedrängt zugunsten der Freiheit ausführen kann. (ts)