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Euro-Baumschule Rudolf Schmidt gerettet?

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Die Euro-Baumschule Rudolf Schmidt scheint vorerst gerettet zu sein. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, wollen Ole Kleinwort und Ingo Hamelau von der Wedeler Baumschule Kleinwort den Betrieb der insolventen Traditionsbaumschule Schmidt in Halstenbek übernehmen – allerdings unter neuem Namen.

Die insolvente Euro-Baumschule Rudolf Schmidt scheint vorerst gerettet zu sein. Foto: Euro-Baumschule Rudolf Schmidt

Name Rudolf Schmidt „verbrannt“

„Der Name Rudolf Schmidt ist verbrannt“, wird Ole Kleinwort im Hamburger Abendblatt zitiert. Auch der früheren Eigentümerfamilie käme die Tilgung des Namens entgegen, so das Blatt. Der geplante Neubeginn für die Euro-Baumschule geht demzufolge zum Teil unter der Neugründung Nordplant KG vonstatten, der Rest wird über die bestehende Kleinwort Pflanzenhandelsgesellschaft geführt. Damit könne Kleinwort künftig ein breiteres Sortiment anbieten, schreibt das Hamburger Abendblatt.

Mit Ingo Hamelau steht Kleinwort zudem ein Kenner der Euro-Baumschule Schmidt zur Seite – dem Bericht zufolge hat Hamelau in Halstenbek nicht nur seine Ausbildung absolviert, sondern zudem 20 Jahre lang in dem Betrieb gearbeitet. Nun will der Vertriebsprofi unter anderem versuchen, Altkunden der Euro-Baumschule zu reaktivieren.

Neuer Pachtvertrag für Euro-Baumschule geschlossen

Wie das Hamburger Abendblatt weiter schreibt, wurde inzwischen auch ein neuer Pachtvertrag mit der früheren Eigentümerfamilie der Euro-Baumschule Rudolf Schmidt ausgehandelt. Dieser gilt demnach für vier Jahre und wurde mit der Insolvenzverwaltung – der Hamburger Kanzlei Johlke, Niethammer & Partner – geschlossen.

Ob die insolvente Euro-Baumschule und die verbliebenen 35 Mitarbeiter damit allerdings endgültig gerettet sind, wird sich dem Hamburger Abendblatt zufolge in den kommenden drei Monaten zeigen. Sollten Kleinwort und Hamelau mit ihrem Vorhaben scheitern, wäre demnach wohl auch das Ende der Halstenbeker Baumschule besiegelt.