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Fachausstellung Horti Regio gibt sich überregional

Mitte Juli fand die Horti Regio 2011 in Leipheim statt. 171 Aussteller zeigten ihr Warenangebot auf dem Gelände der Baumschule Haage, 1.650 Besucher kamen zu der eintägigen Fachmesse. Wie schon vor zwei Jahren war wiederum eine Sonderschau Friedhof dabei.

Eine modulierte und bepflanzte Ruhegemeinschaft als Beispiel präsentierten diesmal die Friedhofsgärtner aus Bayern und Württemberg. Mittendrin eine unbepflanzte Fläche mit dem Schild: „Grab sucht Bodendecker“. Alternative Bodendecker werden noch immer gesucht und sind begehrt, so Wilfried Raff, Vorsitzender Fachgruppe Friedhofsgärtner im Württembergischen Gärtnereiverband. Das Prinzip der gestalteten Ruhegemeinschaft ähnelt dem eines Memoriamgartens. Ziel ist, den Besuchern moderne Grabgestaltung, eher ähnlich wie bei Gartenschauen, vorzustellen. Daneben gab es für Interessierte eine Auswahl an geeigneten Rosen, Stauden, Bodendeckern und Kleingehölze für die Grabstätte, als Listen auch auf Papier zum Mitnehmen. Das umfassende Beratungsangebot der Friedhofsgärtner und Grabpflegegesellschaften aus Bayern und Württemberg war ebenfalls Schwerpunkt der Sonderausstellung.
Darbietungen zum Thema Trauerfloristik fanden in der Nachbarschaft statt. Beispiele für Trends in Grabschmuck, Sträuße und Gestecke, Dekorationen für Urnen oder Sarg waren zu sehen, auch diesmal organisiert vom Bayerischen Landesverband im Fachverband Deutscher Floristen. Friedhofstechnische Geräte, aber auch Accessoires wie zum Beispiel Grabvasen und Grabkerzen, wurden ebenfalls auf der Messe vorgestellt. So zeigte der R und B Versandhandel (Reutlingen) seine Kollektionen an Grab- und Designkerzen. Friedhofstechnik spiegelte sich auch in der Maschinenvorführung wider, jedenfalls in der geplanten, die wegen Regen allerdings abgekürzt werden musste. So führte Matthias Engel von der KSV GmbH (Heusenstamm) Kleintransporter vor, eine Polytrac Zugmaschine sowie den Nicodan Schmalspurtransporter. Die Akku-Schubkarre Kuli, als Dreirad und auch zum Schneeschieben geeignet, stellte Meinl (Mering) vor. Eher etwas für größere Baumschulen ist der per Kamera gesteuerte Schlepper von Claas (Harsewinkel). Die Kamera erkennt Konturen und Farben und lenkt so vollautomatisch den Schlepper. Sie soll genauso exakt sein wie die höchste Auflösung von GPS, jedoch wesentlich preiswerter arbeiten, erklärt der Anbieter, der beide Systeme im Angebot hat. Erstmals waren auch die Junggärtner neben einem breiten Ausstellungsangebot an Gehölzen und Stauden bei der Horti Regio mit einem Stand vertreten. Lesen Sie den ausführlichen Bericht in der aktuellen TASPO-Ausgabe.