Alle News

Fadenwürmer an Erdbeeren: Kontrolle durch Bodenproben und Flächenwechsel empfohlen

Welchen Schaden Nematoden oder Fadenwürmer anrichten können, und wie sie Einfluss auf die Fruchtfolge im Erdbeer-Anbau nehmen, darüber berichtete Dr. Johannes Hallmann vom Julius Kühn-Institut in Münster. Er stellte die kleinen Schaderreger beim Beerenobstseminar des Landesverbandes Obstbau Westfalen-Lippe Anfang Februar im Gartenbauzentrum Münster-Wolbeck vor. Wichtige Nematoden, die an Erdbeeren vorkommen, sind:

- Pratylenchus penetrans, crenatus und negletus,

- Aphelenchoides fragariae, auch ritzemabosi,

- Meloidogyne hapla,

- Ditylenchus dipsaci,

- Longidorus spp.,

- Xiphinema spp.

Die Art, wie die Schädlinge parasitieren, ist sehr unterschiedlich, ebenso wie die Schadbilder, die sie hervorrufen. Es können allerlei Schäden an den Wurzeln auftreten, aber auch an Stengeln, Blättern und Früchten. Da eine Bekämpfung nicht möglich ist, sind vor allem die vorbeugenden Maßnahmen besonders wichtig. Hierzu zählt zum einen, nematodenfreies Pflanzgut zu verwenden und zum anderen auf möglichst befallsfreien Flächen zu kultivieren. Das bedeutet: immer wieder Proben entnehmen und Flächen gegebenenfalls wechseln. Weitere Informationen zum Thema lesen Sie in der aktuellen TASPO-Ausgabe Nr. 14