Fairtrade: Poinsettienstecklinge aus Uganda

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Nicht nur existenzsichernde Löhne spielen bei der Produktion von Poinsettienstecklingen nach Fairtrade Standards eine wichtige Rolle. Foto: Wagagai Ltd.

In Uganda liegen die Löhne oft unter dem Existenzminimum. Für selecta one Grund genug, seit 2016 den Anbau von Stecklingen für Poinsettien nach Fairtrade-Standards zu unterstützen und nun ein Projekt anzustoßen, dass das Entgelt der Mitarbeiter dauerhaft verbessern soll.

Mitarbeiter der Wagagai Farm profitieren von Fairtrade-Prämien

Dank der Einkäufe des Unternehmens wurden bereits 8.000 Euro Fairtrade-Prämien an die Mitarbeiter der Stecklingsfarm Wagagai ausgeschüttet. Dort legen die Betreiber besonderes Augenmerk auf einen besseren Arbeitsschutz, Versammlungs- und Gewerkschaftsfreiheit.

Um die Fairtrade-Standards erfüllen zu können, müssen sowohl die Wagagai Farm als auch selecta one die Vorgaben einhalten, wenn es um Umwelt und Sozialbedingungen geht. Sonst erhalten beide keine Zertifizierung.

Existenzsichernde Löhne in der Produktion von Poinsettienstecklingen

Eine der Fairtrade-Voraussetzungen, nicht nur in der Produktion von Poinsettienstecklingen, sind „Living Wages“, existenzsichernde Löhne. Um das Entgelt der Mitarbeiter anheben zu können, verzichten die Wagagai Farm und auch selecta one in Zukunft darauf, Zertifizierungskosten und Vermarktungskosten der Weihnachtssterne auf den Verkaufspreis aufzuschlagen. Pünktlich zur Fairen Woche, die heute beginnt und am 29. September endet, startet die Aktion.

Die entstandene Marge wandert direkt in das Budget für die Personalkosten.  „Mit dieser Entscheidung können wir schon 2017 rund 45.000 Euro zusätzlich unserer Farm in Uganda zur Verfügung stellen, die unabhängig von der Fairtrade-Prämie gezahlt wird. Diese Summe kommt den Wagagai Mitarbeitern als zusätzliche Entlohnung zugute. Wir freuen uns im Rahmen der Fairen Wochen diesen wichtigen Schritt für uns entschieden zu haben, um damit einen weiteren Beitrag zur Armuts-bekämpfung in diesem Teil der Erde zu leisten“, erklärt Peter Klemm, CEO und Mitinhaber von Selecta one.

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