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FloraHolland in Venlo: Neues Cash & Carry-Zentrum soll Anfang 2005 fertig sein

Die niederländische Blumenvermarktungsorganisation FloraHolland betreibt in Venlo nahe der deutsch/niederländischen Grenze den Vermarktungsstandort ZON mit bisher vier Versteigerungsuhren und einem Cash & Carry-Bereich. Nicht weit davon entfernt, in Herongen auf deutscher Seite, gibt es das Vermarktungszentrum Rhein/Maas der NBV/UGA, das erst vor zwei Jahren entstand, aber schon über 100 Millionen Euro Umsatz erzielt. Für Wirbel in der niederländischen Tages- und Fachpresse sorgten nun Ende März Schlagzeilen, mit dem Tenor, dass die Region absehbar nur eine Vermarktungsorganisationen verkrafte. Dabei wird herausgestellt, dass die NBV/UGA in Herongen im Umsatz weiter wachse und den von FloraHolland ZON in Venlo, der stagniere, schon übertreffe. Auseinander gehen den Berichten zufolge darin auch die Positionen, ob eine geplante Investition von FloraHolland in den Cash & Carry-Bereich in Venlo noch sinnvoll ist. Die TASPO fragte deshalb Rutger Lommerse, Versteigerungsmanager von FloraHolland am Standort ZON in Venlo, wie es an diesem Standort weiter gehen soll. Momentan werde der Grund baureif erschlossen. Baubeginn ist Juli/August 2004, so Lommerse und die Fertigstellung des neuen Cash & Carry-Bereiches in Venlo ist für Anfang 2005 vorgesehen. Welches Angebot der neue Cash & Carry-Bereich für wen bieten soll und wie Flora Holland angesichts der Konkurrenz zum Vermarktungsstandort Herongen vermeiden will, dass das Preisniveau für die Produzenten leidet, lesen Sie in dem ausführlichen Interview in der aktuellen TASPO.