Fashion Week und Garten-Workshops bei Blumen Marsano

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Blumen und Mode kombinierte Mitte August die Marsano Fashion Week. Der kreative Blumenladen in Berlin-Mitte präsentierte unter anderem „Pre-loved Fashion“, wie besondere Secondhand-Mode neuerdings genannt wird, aus dem Schrank von Entertainerin Barbara Schöneberger.

Weitere Fashion Week aufgrund der großen Nachfrage geplant

Aufgrund der großen Nachfrage – trotz Urlaubszeit kam das Event sehr gut an, so die Marsano-Inhaber und -Geschäftsführer Annett Kuhlmann, Katrin Jahn und Andreas Namysl, die mit ihrem Team neben dem täglichen Geschäft auch florale Konzepte für Hotels, Restaurants und Events kreieren und private Wohnungen oder Dachterrassen gestalten – ist vom 30. September bis 2. Oktober eine weitere Marsano Fashion Week mit drei Berliner Modelabels geplant. Stattfinden soll dabei außerdem ein Flohmarkt, bei dem verschiedene Influencer ihre Kleidung verkaufen werden. Zudem sollen Kleiderspenden für obdachlose Frauen gesammelt werden.

Workshops im firmeneigenen Marsano-Garten

Nicht das einzige Event, das die gelernten Floristen auf die Beine stellen. In ihrem 2005 gegründeten Laden, der Kreativ-Werkstatt und Concept-Store in einem ist und in dem es neben frischen Blumen auch Wohn- und Designideen sowie ausgewählte Vintage-Stücke zu entdecken gibt, finden auch Veranstaltungen wie Kunstausstellungen statt. Beliebt sind außerdem die Garten-Workshops im rund 600 Quadratmeter großen Marsano-Garten in Berlin-Rahnsdorf, der mit einer Frage- und Antwortstunde sowie einer Führung durch den Garten startet, wie Annett Kuhlmann erklärt. Vorgestellt wird dabei unter anderem die Anbaumethode von Marsano.

Biodynamischer Anbau besonderer Schnittblumen-Sorten

Diese nennt sich „Marketgardening“, also die Produktion auf kleiner Fläche zur Direktabgabe an die Verbraucher, erläutert Kuhlmann. Die Produktion erfolgt biodynamisch, gedüngt wird beispielsweise mit Komposttee. „Hier werden besondere Blumen angebaut, die ich sonst nicht auf den herkömmlichen Markt bekomme (besondere Dahlien, Tulpen, Narzissen) – somit mache ich mich mit dem Preis auch nicht vergleichbar“, erläutert Kuhlmann. „Die Schnittblumen sehen durch die biodynamische Anbaumethode besonders natürlich aus. Für uns sind sie unperfekt perfekt, da sie ein ganz besonderer Charme ausmacht.“ Für die Workshops wurden zudem extra Gefäße getöpfert, in die Hasendraht als Alternative zu nicht abbaubarer Steckmasse eingearbeitet wird. So lernen die Kursteilnehmer, mit selbst geernteten Blumen sowie mit einer Alternative zu Steckmasse ein Blumen-Arrangement zu gestalten.

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