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FBB-Gründach des Jahres 2005: Erstmalig einen Preis in der Kategorie "Privat" vergeben

Im letzten Jahr lobte die Fachvereinigung Bauwerksbegrünung (FBB) in Zusammenarbeit mit der Baussparkassenzeitschrift "house and more" das FBB-Gründach des Jahres "Privat" aus. Es sollten Beispiele begrünter Dächer aus dem privaten Wohnungsbau eingereicht werden. Aus den vielen eingegangenen Bewerbungen hat der Vorstand der FBB nun den Sieger ermittelt: Ulrich Flohrer aus Karlsruhe. Flohrer kaufte seine Altbauwohnung 1995 gleich mit dem Vorhaben und der Baugenehmigung für eine nutzbare und begrünte Dachterrasse. 1999 setzte der Hausherr seine Pläne um. Auf 84 Quadratmeter entstand in Eigenleistung in einer von Gebäuden umgebenen Hinterhoflage ein hervorstechender Dachgarten: flachgründige extensive Bereiche mit Schnittlauchwiese, zwei lauschige Sitzplätze umgeben von Hochbeeten und Pflanzkübeln mit Birke, Kastanie, Hartriegel, Buchs und sogar Feigen, Holzterrasse und -wege, begrünter Werkzeugschuppen und Details wie Brunnen und Kompostcontainer. Gleich zwei erste Plätze für den Titel "FBB-Gründach des Jahres 2005" in der Kategorie "Industrie" ermittelten die Mitglieder der FBB auf ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung. Sie verzichteten auf eine Stichwahl und kürten zwei Sieger: die Europäische Investmentbank Luxemburg und die Schwimmenden Inseln der Internationalen Gartenbauausstellung 2003 in Rostock. Bei dem ersten Sieger handelt es sich um eine klassische Dachbegrünung auf verschiedenen Flächenebenen als Bestandteil der Architektur. Den Schwimmenden Inseln, die es nicht mehr gibt, wurde der Titel quasi "posthum" verliehen. Bei ihnen handelte es sich um eine ungewöhnliche "Themenbegrünung" ohne Bodenanschluss in der Warnow auf schwimmenden Plattformen.