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FDF Mitgliederversammlung - nach Grundsatzdebatte Beiträge um fünf Euro erhöht

Schnell sollte die Tagesordnung zur Mitgliederversammlung des Fachverbandes Deutscher Floristen (FDF) abgearbeitet sein, denn parallel fand das Event der Floristen statt, die Goldene Rose (siehe Innenteil Seite 3). Trotz Sonnenschein hatten die Teilnehmer dort zeitweise mit einem stürmischen Wind zu kämpfen. Das, was sich aber in der Bundesverbandssitzung zusammenbraute, glich eher einem Orkan, der die Zerrissenheit im FDF widerspiegelte.

Die Rückgänge bei den Mitgliederbeiträgen konnten durch Einsparungen nicht kompensiert werden.

"Dann sind wir letztlich auch als Verband überflüssig", so Müller. Zum Beispiel müssten jetzt die Fachausschüsse so beschnitten werden, dass eine Arbeit in Zukunft kaum mehr möglich sei. Müller schlug in dem Zuge eine Beitragserhöhung zunächst um zehn Euro, dann um fünf Euro vor, an der schließlich eine Grundsatzdiskussion entbrannte. Bereits mehrfach war in den vergangenen Jahren eine Beitragserhöhung an der Mehrheit der Nein-Stimmen abgeprallt. Unter der Oberfläche gärte es. Worte wie "Mangelverwaltung", "verbrannte Gelder" und "Das Kind ist in den Brunnen gefallen" waren zu hören. Es kam zu einer Abstimmung über die Beitragserhöhung von fünf Euro, die mit 58 Ja-Stimmen, 30 Nein-Stimmen und zehn Enthaltungen nun beschlossene Sache ist.