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FDF sucht Wege aus der Krise

Am vergangenen Freitag trafen sich die Delegierten des Fachverbandes Deutscher Floristen (FDF) zu ihrer Mitgliederversammlung in Wolfsburg. Parallel fand die Deutsche Meisterschaft der Floristen „Goldene Rose“ statt .

Gar nicht rosig sind die Zeiten für den Berufsstand. Bei schwindenden Mitgliederzahlen fällt selbst das Agieren für den Verband bei allem Engagement Einzelner in einen bedrohlichen Zustand. Präsident Karl-Heinz Newels ließ es folglich auch in seiner Begrüßungsansprache an eindringlichen Worten nicht fehlen. Fachkompetenz, Verkaufskompetenz und Sozialkompetenz seien jetzt gefragt, jedoch gebe es kein Allheilmittel aus der Krise, kommentierte Newels die Entwicklungen. Der Verband habe die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit erreicht. Trotzdem fiel die Abstimmung in dem Gremium gegen eine Beitragserhöhung aus. Das Thema soll in der nächsten Frühjahrssitzung wieder angesprochen werden. Die Entwicklung der Mitgliederzahlen im abgelaufenen Berichtsjahr spricht für sich: 5 411 im Jahr 2003/ 2004 zu 5037 im Jahr 2004/2005. Der Vorstand werde sich in naher Zukunft mit dem Zentralverband Gartenbau (ZVG) zusammensetzen und über den jetzigen Zustand, was die Mitgliederzahlen angeht, die daraus resutierenden Zahlungen und eventuell anstehende neue Strukturen unterhalten.