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Feinstaub-Alarm beim BGL-Kongress

"Es ist nicht schädlich, Grün gegen Feinstaub einzusetzen." Auf diesen Nenner konnte sich das Symposium auf dem 6. BGL-Verbandskongress zum Thema Feinstaub-Alarm einigen. Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) wollte mit dieser ersten Diskussionsrunde das Grün stärker ins Rampenlicht rücken. Weitere Aktionen sollen folgen. Das Symposium machte deutlich, dass für stichhaltige Argumentationen zugunsten von Grün zu wenig konkrete und wissenschaftlich abgesicherte Ergebnisse vorliegen. Die zu erarbeiten wird die Aufgabe der nächsten Zukunft sein. Dr. Lothar Wessoly (Stuttgart) wies darauf hin, dass Dr. Alois Bernatzky schon vor Jahrzehnten in Frankfurt Messungen durchgeführt hat, bei denen es um die Staubbelastung an verschiedenen Orten ging. Er habe schon damals nachweisen können, dass beispielsweise vor dem Hauptbahnhof 16000 Staubteilchen pro Liter Luft und auf dem Friedhof nur rund 3 000 Teilchen pro Liter messbar waren. Wessoly wertete dies als eindeutigen Beweis für die Filterwirkung von Bäumen.

Als einzigen "Nichtgrünen" hatte der BGL Michael Niedermeyer vom Referat Verkehr und Umwelt des ADAC in München geladen. Gern hätte der BGL den ADAC als Verbündeten, doch eine solche Zusage ließ sich Niedermeyer nicht entlocken. Er verwies auf die noch fehlenden Ergebnisse, betonte aber, dass der ADAC hoffe, dass Pflanzen als Filter wirken können. Mehr zum Thema lesen Sie in der aktuellen TASPO.