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Feuerbrand nach langer Pause zurück

Nach 20-jähriger Pause ist im Mecklenburger Obstbau (Apfel und Birne) an zwei Standorten - dabei eine fünf Hektar große Apfelfläche - wieder Feurbrand aufgetreten. Wie es im Info-Blatt 6/2007 für den Gartenbau in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Zusammenhang heißt, wurde in dem nördlichen Bundesland in den letzten Jahren ein regelmäßiges Auftreten von Feuerbrand in Weißdornbeständen beobachtet. So gehe man davon aus, dass der Erreger (Erwinia amylovara) latent vorhanden war. Die befallenen Bäume wurden nach Angabe des Blattes gerodet und verbrannt, zusätzlich erfolgte die Anlage einer Sicherheitszone (500 Meter) mit der Anordnung der Rodung von Weißdornbeständen. Da in den letzten Jahren keine besondere Befallsgefahr für Obstanlagen bestand, wurde in Mecklenburg-Vorpommern bisher keine Ausnahmegenehmigung für Plantomycin (Wirkstoff Streptomycin) beantragt. Man suche auch weiterhin nach alternativen Bekämpfungsmöglichkeiten. So soll zukünftig auf die Pflanzung von Weißdorn (Hauptwirtspflanze) in der Nähe von Erwerbsobstanlagen und Baumschulen verzichtet werden. Man prüfe, schreibt das Info-Blatt, ob dazu landesweite Regelungen erlassen werden könnten. Empfohlen wird der Anbau von feuerbrandresistenten Obstsorten als nachhaltige und umweltschonende Maßnahme.

FH Osnabrück: Weitere Bachelor

Die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Fachhochschule Osnabrück präsentiert auf der Internationalen Pflanzenmesse (IPM) in Essen vom 24. bis 27. Januar 2008 ihre zwölf Bachelor- und Masterstudien-programme, insbesondere Gartenbau und Landschaftsarchitektur (www.al.fh-osnabrueck.de). Der Abschluss der Masterstudienprogramme ermöglicht den Zugang zum höheren Dienst und qualifiziert für ein Referendariat. Mit der Einführung der Bachelor- und Masterstudienprogramme in die grünen Berufe ist die internationale Anerkennung der Abschlüsse in der zunehmend globalisierten Berufswelt gewährleistet.

Brandneu im Studienangebot sind das "Bachelorstudienprogramm Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmittelproduktion" (Ansprechpartner Prof. Dr. Enneking, u.enneking@fh-osnabrueck.de oder Tel.: 0541-969-51 10) sowie das "duale Bachelorprogramm Baubetriebswirtschaft" (Ansprechpartner Prof. Martin Thieme-Hack, m.thieme-hack@fh-osnabrueck.de oder Tel.: 0541-969-5110) ab WS 2008/ 2009. In und um Osnabrück leben etwa 18.000 Studierende der Fachhochschule und der Universität. Studieninteressierte sind eingeladen, sich am Stand 151 der Fachhochschule Osnabrück in der Halle 3 auf der IPM über die modernen Studienprogramme zu informieren. Professoren, Ingenieure und Studierende geben dort auf der Messe Auskünfte zum Studium, zu den Forschungsaktivitäten und dem Berufsfeld mit seinen vielfältigen Möglichkeiten.