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Feuersturm wütete in einer Gärtnerei in Schermbeck

In einer Gärtnerei in Schermbeck (Kreis Wesel, Nordrhein-Westfalen) hat sich am frühen Morgen des 24. November ein Großbrand ereignet. Nach Untersuchungen der Polizei ist die Brandursache auf einen Kurzschluss in einem Schaltschrank der Ladehalle zurückzuführen, meldet die Gartenbau-Versicherung. Der Brandverlauf war vor allem durch den schnellen Übergriff der Flammen auf die angrenzende Gewächshausfläche gekennzeichnet. Wegen der alten, noch normal entflammbaren Schirmtücher (Acrylschirme) konnte sich das Feuer innerhalb kürzester Zeit verbreiten. Das brennend abtropfende Schirmmaterial entzündete die darunter liegenden Kunststoffbeläge der Tische. Hierdurch entstand weiterer Schaden an der Gewächshausanlage und den Innenreinrichtungen. Insgesamt standen rund 1,1 Hektar (von 2,6 Hektar) Gewächshausfläche in Brand. Auch der angrenzende Büro- und Sozialtrakt brannte komplett aus. In den nicht direkt betroffenen, benachbarten Gewächshäusern wurden die Kulturen durch Rußbeaufschlagungen unverkäuflich. Vom Gesamtbestand der Kulturen (Azaleen und Poinsettien) müssen etwa 80 Prozent vernichtet werden. Noch am gleichen Tag waren Mitarbeiter der Gartenbau-Versicherung zur Schadenregulierung vor Ort, heißt es weiter. Mit den Aufräumarbeiten wurde umgehend begonnen worden.