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Feuerungsanlagen: ZVG fordert neues Konzept

Aufgrund der vom Bundesumweltministerium (BMU) vorgelegten neuen Regelungen für die 1. Bundesemmissionsschutzverordnung (1. BImSchV), deren Ziel es ist, die CO2-Emissionen und die Feinstaubbelastung von nicht genehmigungsfähigen Kleinfeuerungsanlagen zu vermindern, hat der Zentralverband Gartenbau (ZVG) einen abgestuften Zeitplan mit angepassten Grenzwerten für Getreide und nichtholzartige Energieträger gefordert. In seiner Stellungnahme an das BMU betonte der ZVG, dass der Ersatz von fossilen Brennstoffen gerade mit biogenen Stoffen auch im Gartenbau eine immer wichtigere Rolle spiele und weiter unterstützt werden muss. Die Novellierung der 1. BImSchV reiche aber nicht aus, um für diese Stoffe eine weitere Verbreitung und Verwendung im Gartenbau zu ermöglichen. Insbesondere die Leistungsgrenzen und die Grenzwerte müssten angepasst werden. Aus Sicht des ZVG erscheint der vorgesehene Grenzwert für Staub von 20 Milligramm je Kubikmeter ab 2014 (bei neuen Anlagen) für alle Festbrennstoffe (unter anderem Holz) wie auch für Kohle zu niedrig. Sofern nicht bis dahin wesentliche technische Neuerungen erfolgen, verteuern sich die Anlagen durch die notwendigen Sekundärmaßnahmen (Filter) erheblich. Vor allem, wenn erneuerbare Energien gefördert werden sollen, so der ZVG, müssen die Maßnahmen für Kleinfeuerungsanlagen ökonomisch vertretbar bleiben.