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Fleurop setzt auf Vogel Strauß und Glück im Glas

Das Prinzip bei Fleurop ist bekannt: Es reist der Auftrag, nicht die Blume. Gerade dies ist das Unterscheidungsmerkmal zu anderen Blumenversendern im harten Wettbewerb. Der Fleurop-Vorstand präsentierte Mitte voriger Woche während einer Pressekonferenz in Berlin die Zahlen aus 2005.

Das Fazit: positiv mit leichten Zuwächsen bei der Zahl der Aufträge, ihrem Wert und seit Anfang des Jahres auch wieder bei der Anzahl der Partner-Floristen. "Das Internet", kommentierte Niklas Dörr, Vorstandsmitglied der Fleurop AG, "erschließt neue Zielgruppen und erfreut sich hoher Akzeptanz." Insbesondere jüngere Kunden, die das Shoppen beim Surfen erledigen, nutzten diese Möglichkeit. Nach wie vor sorge aber das klassische Fleuropfachgeschäft hauptsächlich für Frequenz im Umsatz.

Im Durchschnitt stieg der Wert eines Fleurop-Grußes im Vorjahr um etwa 1,5 Prozent auf 30,56 Euro an.

Der Rückgang der angeschlossenen Floristen im vergangenen Jahr habe wenig mit der Fleurop an sich zu tun gehabt, meinte Präsident Ludwig Angeli. Die Gründe sehe er vielmehr in einem Generationsproblem, nämlich der Aufgabe von Geschäften.

Emotionalität ist das durchgängige Leitmotiv der aktuellen Fleurop-Kommunikation, sprich Werbung. Um Geschichten mit viel Gefühl geht es auch in dem neuen so genannten Vignetten-Spot, der neuerdings nicht nur im Fernsehen zu sehen ist, sondern auch am Point of Sale. Alle Fleurop-Partner erhielten eine CD mit der Langfassung als Bildschirmschoner und für ein kleines Stück Kino im Geschäft.

Bekannt ist, dass der Strauß ein schneller Vogel ist. "Mit Wortwitz wollen wir an ungewöhnlichen Orten darauf aufmerksam machen, dass Fleurop auch große Distanzen schnell überwindet", so Angeli. Die Fleurop hat in verschiedenen Zoos und Tiergärten Straußen-Partnerschaften übernommen und wirbt im Gegenzug mit witzigen Schildern an den Gehegen doppeldeutig für Fleurop-Sträuße.