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Flint plus Teldor gegen Fruchtfäulen

Fruchtfäulen und Blattkrankheiten können erhebliche Ertragsausfälle und Qualitätsverluste im Erdbeeranbau verursachen. Flint und Teldor würden Fruchtfäulen im Erdbeeranbau vermeiden, hieß es beim Jahrespressegespräch Sonderkulturen von Bayer CropScience Deutschland. Jörg Geithel - regionaler Beratungs- und Marketingmanager für Sonderkulturen bei dem in Langenfeld ansässigen Unternehmen - hob Grauschimmel (Botrytis cinerea), Colletotrichum-Fruchtfäule (Colletotrichum sp.), Erdbeermehltau (Spherotheca macularis), Rotfleckenkrankheit (Diplocarpon earliana) sowie Weißfleckenkrankheit (Mycosphaerella fragariae) hervor. Das breit wirksame Fungizid Flint habe Genehmigung nach Paragraf 18a Absatz 1 Pflanzenschutzgesetz gegen Erdbeermehltau sowie Rot- und Weißfleckenkrankheit erhalten. In Praxisversuchen zeigte die Tankmischung Flint und Teldor laut Geithel herausragende Wirkungssicherheit gegen den Erdbeermehltau und alle wichtigen Fruchtfäulen. Die Anwendung der Produktkombination sei im Freiland und Gewächshaus möglich. Die Wartezeit beider Fungizide beträgt drei Tage. Frühzeitige Spritzungen zu Blühbeginn und Ende der Blüte seien besonders effektiv. Colletotrichum werde bei der Mehltaubekämpfung mit erfasst. Zielgerichtete Krankheitskontrolle beginne ab dem Schieben der Blütenstände und ende mit der Behandlung zur abgehenden Erdbeerblüte. Vor der Blüte stehe die Bekämpfung der Gnomonia-Fruchtfäule im Vordergrund. Eher kühle und feuchte Witterung - wie sie dieses Jahr im April vorherrschte - verzögert die Erdbeerblüte. Gleichzeitig erhöht sich das Infektionsrisiko der wichtigsten pilzlichen Erreger. Ein aktives Resistenzmanagement erfordert zur Vollblüte den Einsatz eines Botrytizides aus einer anderen Wirkstoffgruppe.