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FloraHolland: Umsatzplus & Stellenabbau

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Die Royal FloraHolland erwartet, 2016 mit einem Umsatz von gut 4,6 Milliarden Euro abzuschließen – was ein Plus von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Gleichzeitig hat der niederländische Pflanzen- und Blumenvermarkter auf seiner Hauptversammlung angekündigt, im kommenden Jahr rund 100 Stellen zu streichen.

Immer weniger Produzenten verkaufen an der Uhr. Stattdessen nimmt der Absatz über digitale Kanäle zu. Foto: Royal FloraHolland

 

Betriebskosten der Royal FloraHolland sollen um acht Millionen sinken

Durch diese Maßnahme will die Royal FloraHolland ihre Betriebskosten um acht Millionen Euro senken. Um den Stellenabbau realisieren zu können, will die Vermarktungsorganisation einige Arbeitsabläufe ausgliedern und andere ganz streichen. Im laufenden Jahr summieren sich die Betriebskosten nach Angaben des Unternehmens auf rund 349 Millionen Euro.

Deutliche Veränderungen stellt die Royal FloraHolland im weltweiten Handel mit Blumen und Pflanzen fest. Immer mehr Produzenten etwa verkaufen ihre Ware nicht mehr an der Uhr, so der Vermarkter. Stattdessen nimmt der Absatz über digitale Kanäle zu und es entstehen neue Märkte. Diese Entwicklungen will die Royal FloraHolland gewinnbringend für sich nutzen.

 

Royal FloraHolland will Umsetzung der Strategie 2020 weiter vorantreiben

In diesem Zusammenhang will der Vermarkter im kommenden Jahr die Umsetzung seines Programms 2020 noch weiter vorantreiben. Das dafür anberaumte Budget von 20 Millionen Euro will die Royal FloraHolland unter anderem einsetzen, um den Umsatz in neuen Märkten zu steigern. Außerdem sollen der Versteigerungsprozess und die Logistik weiter verbessert werden.

Weitere 14 Millionen Euro will das Unternehmen im kommenden Jahr in seine IT investieren – der Großteil davon soll in die Entwicklung einer digitalen Handelsplattform fließen. Zudem nimmt die Royal FloraHolland rund 16 Millionen Euro in die Hand, um unter anderem die Hallen und Bürogebäude in Aalsmeer zu erneuern.