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Flower Trials: frische Ideen für Bundes- und Internationale Gartenschauen

Die Flower Trials haben sich zu einer sehr attraktiven und umfassenden Neuheitenschau entwickelt. Im Juni waren dort laut Deutscher Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) auch Mitarbeiter der DBG unterwegs, um sich einen Überblick über das derzeitige Topf- und Beetpflanzenangebot, neueste Züchtungen und Trends für Haus und Garten zu verschaffen. Sortimentstiefe und Pflanzeninszenierung boten vielfältige Anregungen für neue Ausstellungsthemen auf Bundes- und Internationalen Gartenschauen. 

Präsentation von Brandkamp zu den Flower Trials. Foto: DBG

Stephan Lechner, Leiter Projektabteilung, Renate Behrmann, Ausstellungsbevollmächtigte der IGS Hamburg 2013, und Daniela Kuptz, Leitung I-Punkt Grün, bereisten demnach elf Betriebe in Nordrhein-Westfalen, unter ihnen viele klassische Buga-/Iga-Aussteller. Im Rahmen der Besichtigungen sei konstruktiv über neue Ausstellungskonzepte für die kommenden Gartenschauen diskutiert worden.

Der Dialog mit den Betriebsleitern ist der DBG besonders wichtig und hatte bereits im vergangenen Jahr mit der Gründung eines Arbeitskreises für Ausstellungen innerhalb der Fachgruppe Jungpflanzen des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) begonnen.

Auf Buga und Iga ausstellende Betriebe wünschten sich laut DBG eine bessere Anpassung der Ausstellungs- und Pflanzplanung an die jeweiligen Firmensortimente. Damit verbunden plädierte man für eine stärkere Marktorientierung sowie die Berücksichtigung aktueller Trends.

Wichtige Unternehmen wie Volmary oder Florensis zeigten bei den diesjährigen Flower Trials eine deutliche Orientierung nicht nur zu den Pflanzenproduzenten, sondern auch hin zum Endverbraucher. Marken wie „Soul Flowers“, „Soul Food“ oder „Kiepenkerl Profiline“ haben sich beispielhaft etablieren können. Mit den Eigenmarken wachse auch das Interesse, sie einem größeren Publikum auf Gartenschauen vorzustellen.

Die Wünsche des Handels sollen schon in den Präsentationskonzepten für die IGS Hamburg 2013 und die Buga 2015 Havelregion Berücksichtigung finden und im Arbeitskreis der Fachgruppe Jungpflanzen festgelegt werden. Zukünftig solle es ferner einen verstärkten Dialog zwischen Fachplanern und ausstellenden Betrieben geben. (dbg)