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Flowers IPM Moskau 2014: erste Einbrüche durch wirtschaftspolitische Sanktionen

Die Flowers IPM Moskau 2014 hat in diesem Jahr mit einer verhalten positiveren Resonanz stattgefunden. Wie der Zentralverband Gartenbau (ZVG) dazu mitteilt, habe sich die wirtschaftspolitische Lage in Russland auf die Messe ausgewirkt. So hätten die Aussteller etwa in der privaten Nachfrage erste, durch die Sanktionen bedingte Einbrüche wahrgenommen. 

Der deutsche Gemeinschaftsstand bietet seinen Ausstellern einen idealen Treffpunkt. Foto: ZVG

Auch entwickelt sich die Gartenbaubranche derzeit offenbar langsamer als erhofft. Langfristig sehen die deutschen Unternehmen nach eigenen Angaben aber klare Marktchancen und wollen diese auch in der momentan schwierigen wirtschaftspolitischen Lage sichern, wie eine erste Umfrage unter den Ausstellern des deutschen Gemeinschaftsstandes ergeben hat.

Wie Judith Kons, Botschaftsrätin und Referatsleiterin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Moskau, bei ihren Gesprächen mit den deutschen Ausstellern erfahren hat, gab es in diesem Jahr die befürchteten zusätzlichen Importprobleme. Kons sicherte deshalb auch weiterhin die Unterstützung der Deutschen Botschaft in anderen möglichen Bereichen der Exportförderung zu.

Laut der Umfrage sehen die deutschen Teilnehmer die Flowers IPM Moskau dennoch weiterhin als die wichtigste Messe in Russland. An der diesjährigen Messe vom 27. bis 29. August beteiligten sich 23 (2013: 20) deutsche Unternehmen, davon 14 (2013: 12) am Gemeinschaftsstand.

Die Ausstellerzahlen der Messe insgesamt sind von 430 im Jahr 2013 auf 302 in diesem Jahr zurückgegangen. Auch die Besucher, speziell die Fachbesucher, scheinen nach Angaben der Aussteller zurückgegangen zu sein. Nach Angaben der Veranstalter ist die Zahl der Besucher insgesamt von 21.760 in 2013 jedoch auf 24.984 Besucher in 2014 leicht angestiegen. (ts/zvg)