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Flüchtlingsunterkunft in ehemaligem Gartencenter

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Menschen streichen, stellen Stockbetten auf und bauen Sichtwände: Die Stadt Brühl richtet in einem ehemaligen Gartencenter eine Notunterkunft für 150 Flüchtlinge ein, wie der Kölner Stadt Anzeiger berichtet. Ehrenamtliche Helfer werden gesucht.

In einem ehemaligen Gartencenter in Brühl säumen nun nicht mehr Verkaufswaren die Gänge (Symbolfoto). Dort werden künftig 150 Flüchtlinge eine Unterkunft finden. Foto: Robert Kneschke/Fotolia

Ehemaliges Gartencenter wird Flüchtlingsunterkunft

Das ehemalige Brühler Gartencenter liegt an der Lise-Meitner-Straße. Dort müssen nicht nur die Räumlichkeiten instand gesetzt werden, um den Flüchtlingen eine Unterkunft bieten zu können, sondern auch die Leitungen auf Vordermann gebracht werden.

Der Vorteil des ehemaligen Gartencenters: Laut Kölner Stadt Anzeiger finden hier wesentlich mehr Menschen Platz als beispielsweise in einer Turnhalle. Bisher ist noch nicht klar, woher die Flüchtlinge kommen, die die Landesregierung dort unterbringen wird, denn eine offizielle Zuweisung hat es bisher nicht gegeben.

Ehrenamtliche Dolmetscher gesucht

In die ehemaligen Büroräume des Gartencenters könnten für die Erstaufnahme, Essensausgabe und ärztliche Betreuung hergerichtet werden, wie der Stadt Anzeiger berichtet. Die Stadt Brühl sucht noch nach Dolmetschern auf ehrenamtlicher Basis. Benötigt werden Menschen, die Serbisch, Bosnisch, Kroatisch, Mazedonisch, Bulgarisch, Kisuaheli, Ewe oder Kabiye und Thai sprechen. Freiwillige melden sich bei Antje Cibura, Telefon 02232/792250.