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FNR: Projekt zur Züchtung schnell wachsender Pappelsorten

Die Fachagentur Nachwachsender Rohstoffe (FNR) hat ein Förderprojekt zur Erzeugung und Erforschung neuer hybrider Pappelsorten bewilligt. Das Projekt, in dessen Rahmen schnell wachsende Pappelsorten mit geringen Standortansprüchen und optimierten Holzeigenschaften gezüchtet werden sollen, wird gemeinschaftlich von der Phytowelt Green Technologies GmbH, der Universität Göttingen und dem Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln durchgeführt und ist auf eine Laufzeit von drei Jahren angelegt.

Phytowelt will in das Gemeinschaftsprojekt insbesondere seine Kompetenzen bei der Protoplastenfusion mittels somatischer Hybridisierung einbringen, ein nicht-gentechnisches Verfahren, das die Erzeugung zahlreicher neuer Pappelhybriden mit neuen Eigenschaften in sehr kurzer Zeit ermöglichen soll.

Mit schnell wachsenden Baumarten, die zudem auf Niedrigertragsböden gedeihten, könne ein wichtiger Beitrag für die Gewinnung erneuerbarer Energien geleistet werden. Man sehe hier hervorragende Möglichkeiten, langfristig die CO2-Emissionen zu senken. Pappelholz sei nicht nur dank seines Brennwertes unter anderem für die Holzpelletproduktion interessant, sondern auch wegen der im Vergleich zu anderen Brennholzsorten geringen Asche- und Schlackenbildung.