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Förderpreis ökologischer Landbau ging an Saatgutinitiative Dreschflegel

Stefi Clar hat stellvertretend für alle Gesellschafter der Dreschflegel GbR (Witzenhausen), www. dreschflegel-saatgut.de) aus der Hand von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner den Förderpreis Ökologischer Landbau 2009 Ende Januar in Berlin entgegen genommen. 13 Mitgliedsbetriebe verschiedener Anbauverbände gehören der Saatgutinitiative an. Sechs Mitglieder sind bei Demeter organisiert, drei bei Bioland, zwei bei Naturland, einer bei Gäa und noch einer beim Verbund Ökohöfe. Wichtig ist bei Dreschflegel nicht die Vereinsmeierei, sondern das Erreichen gemeinsamer Ziele - bei größtmöglicher Unabhängigkeit. Zudem ist die Abnehmerstruktur ihrer Saaten ungewöhnlich. So richtet sich Dreschflegel bei Weitem nicht nur an den ökologischen Erwerbsgartenbau oder an die Landwirtschaft, sondern seit jeher auch an Selbstversorger, Hobby- und Privatgärtner, die einfach Lust und Muße an der Sortenvielfalt aus dem ökologischen Umfeld haben. Die Auswahl ist beeindruckend. Mehr als 500 Gemüse-, Kräuter- und Blumensorten sind im jährlich aktualisierten Katalog "Saaten & Taten" gelistet. Abnehmer beziehen die Saaten in Gartenportionstütchen oder, wenn größere Mengen erforderlich sind, direkt beim Vermehrungsbetrieb. Unterdessen wächst das Interesse am Sortiment unaufhörlich: jährlich zweistellige Umsatzsteigerungen belegen dies.