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Förderprogramm: Betriebsnahe Ausbildung im Osten

Um die Ausbildung in Ostdeutschland zu fördern, stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung in den kommenden vier Jahren insgesamt 92 Millionen Euro, aufgeteilt auf die fünf neuen Bundesländer, bereit. Mit diesem "Ausbildungsplatzprogramm Ost" fördert die Bundesregierung seit dem Jahr 1993 zusätzliche, überwiegend betriebsnahe Ausbildungsplätze. Gartenbaubetriebe im Land Brandenburg haben daran bereits teilgenommen, wie Ramona Rügen, Referatsleiterin für berufliche Bildung beim Landesamt für Verbraucherschutz und Flurneuordnung (Ruhlsdorf), bestätigt. Die Mittel fließen dabei an so genannte Ausbildungsringe, die für die betriebsnahe Ausbildung gegründet werden. Diese Ringe schließen mit den Jugendlichen Ausbildungsverträge ab und vermitteln sie an anerkannte Ausbildungsbetriebe. Die Auszubildenden durchlaufen eine normale betriebliche Ausbildung. Die Ausbildungsvergütung zahlen die Ringe. Interessierte Gartenbaubetriebe stellen ihren Antrag bei den Ausbildungsringen. Im Jahr 2004 waren es insgesamt 285 Ausbildungsverhältnisse im Gartenbau, davon 39 betriebsnahe und 139 betriebliche sowie 107 außerbetriebliche Ausbildungsverhältnisse über die Arbeitsagenturen. Weitere Informationen im Internet unter www.ausbildungsoffensive-2005. de.