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Förderzusage für Hochschule Geisenheim

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Die Hochschule Geisenheim gehört zu den Gewinnern des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft erstmals ausgeschriebenen Wettbewerbs „Study & Work“. Ausgezeichnet für ihr eingereichtes Konzept zur Integration internationaler Studierender und Absolventen, erhält die Hochschule somit in den kommenden zwei Jahren insgesamt 120.000 Euro zur Umsetzung ihrer Vorhaben.

Internationale Studierende in Geisenheim. Foto: Ute Bickert/Hochschule Geisenheim

Ungefähr elf Prozent der rund 1.350 Studierenden an der Hochschule Geisenheim kommen aus dem Ausland. Speziell für sie gibt es vom Career Service und dem International Office studienbegleitende Angebote, die der Hochschule zufolge sehr gut angenommen werden. Aufholbedarf besteht jedoch im Hinblick auf die Öffnung gegenüber der Wirtschaft.

Ausländische Studierende einbinden

„Wir wollen, dass internationale Studierende stärker als Akteure eingebunden und dadurch bei regionalen Arbeitgebern, aber auch innerhalb der Hochschule und der Bevölkerung stärker wahrgenommen werden“, sagt Ute Bickert, Leiterin des Career Service. Ausländische Studierende könnten etwa bei Veranstaltungen der Hochschule Geisenheim verstärkt PR in eigener Sache betreiben und sich so als zukünftige Fachkräfte für Arbeitgeber in der Region empfehlen.

Möglich sei in diesem Zusammenhang zum Beispiel ein „Runder Tisch“ mit Vertretern der Kommunen sowie von Arbeitgeber- und Tourismusverbänden, aber etwa auch die Ausbildung internationaler Studierender als Wein- und Kulturbotschafter für den Rheingau. In der Planung sind zudem verschiedene Medienprojekte, wie unter anderem ein mehrsprachiger Imagefilm. Wie von der Hochschule Geisenheim hervorgehoben wird, soll dabei aber immer Raum für eigene Ideen der Studierenden bleiben.

Internationalisierung der Hochschule Geisenheim

Von insgesamt 46 Bewerbern wurden letztlich nur zehn Hochschulen im Wettbewerb „Study & Work“ prämiert. „Das ist schon wie ein Ritterschlag, wenn die Hochschule Geisenheim gemeinsam mit der TU Dresden und der Universität Ulm auf dem Treppchen steht. Und ein weiterer wichtiger und notwendiger Baustein zur Internationalisierung der Hochschule“, erklärte Prof. Dr. Otmar Löhnertz, Vizepräsident für Lehre an der Hochschule Geisenheim.

Ziel des erstmals ausgelobten Wettbewerbs ist es, internationale Studierende und Absolventen im Studienalltag zu begleiten, über berufliche Perspektiven zu informieren und den Übergang von der Hochschule in den Arbeitsmarkt vor Ort zu erleichtern. Damit soll die gesellschaftliche und berufliche Integration ausländischer Spezialisten in der regionalen Wirtschaft verbessert und dem Fachkräftemangel vorgebeugt werden.