Alle News

Forschungsprojekt: Salate produzieren ohne Keimbelastung

Für den Markterfolg von Lebensmitteln ist es unerlässlich, nicht nur qualitativ hochwertige, sondern auch gesundheitlich unbedenkliche Produkte anzubieten. Allein aus Gründen der Gesundheitsfürsorge sollten Lebensmittel frei von Krankheitserregern sein. Im Falle von Salaten stellt dies für Gemüsebauer mitunter eine besondere Herausforderung dar. 

In einem dreijährigen Forschungsprojekt wollen Wissenschaftler der Universitäten Hohenheim und Hannover deshalb jetzt Strategien zur Risikominimierung durch Humanpathogene im Anbau von Bio-Salaten ableiten sowie ein Produktqualitätsmodell für Fertigsalate entwickeln. So soll weiterhin eine hohe Lebensmittelsicherheit gewährleistet werden. Dazu untersuchen die Forscher relevante Einflussfaktoren im Bio-Salatanbau, einschließlich Verarbeitung und Verpackung.

Das Projekt startete am 15. März im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN). Geplant sind unter anderem Feldversuche mit Eisberg- und Romanasalat, Mangold und Wilder Rauke. (ts)

Mehr zum BÖLN-Forschungsprojekt lesen Sie auf Seite 11 in der aktuellen TASPO Ausgabe 13/2012.