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Fortschritte bei Alternativen zu anonymer Bestattung

Positiv bewertete Martin Walser, Geschäftsführer der rheinischen Friedhofsgärtner, die Fortschritte bei Urnengemeinschaftsgräbern. Hier werden immer wieder neue Modelle versucht, die mit der anonymen Bestattung mithalten können. Auch in der Gebührenordnung reihen sie sich zum Teil recht ordentlich ein. Er nannte als Beispiel vier Friedhöfe in Essen, auf denen jeweils ein Gemeinschaftsgrab für 24 Urnen vorgesehen ist. Die Kostenkalkulation bei Belegung für das Urnengrab, für einen Stein mit Namen mit gärtnerischer Pflege und für 25 Jahre Nutzungsrecht wird in Essen mit rund 1300 Euro pro Urne angeboten. Das sind etwa 200 Euro mehr als bei einer anonymen Bestattung. Auch in Bonn hat man Urnengemeinschaftsgräber eingerichtet, bei denen sich vier Urnen einen Grabstein teilen. Diese so genannten Partnergräber mit Nutzungsrecht und gärtnerischer Pflege kosten 1900 Euro. Urnengemeinschaftsgräber für 24 Plätze kosten rund 1200 Euro und damit etwa 150 Euro mehr als anonyme. Auch in Duisburg gibt es Gemeinschaftsgräber mit sechs Urnen. In Mülheim ist ein Gemeinschaftsgrab für 16 Urnen in Planung.