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Fränkischer Spargel jetzt europaweit geschützt

Die Bezeichnung „Fränkischer Spargel“ ist ab sofort eine EU-weit geschützte Herkunftsangabe, informiert das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Damit darf künftig nur noch Spargel aus den insgesamt 670 Hektar großen Anbaugebieten in den drei fränkischen Regierungsbezirken unter der Bezeichnung „Fränkischer Spargel“ vermarktet werden. 

In Franken liegen rund 41 Prozent der gesamten bayerischen Spargelanbauflächen. Nach Schrobenhausen und Abensberg ist Franken nun bereits die dritte bayerische Spargelerzeugerregion, die als Herkunftsangabe europaweit unter Schutz gestellt wurde.

Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München mitteilte, hat die EU-Kommission den Spargel aus Franken nach einem achtjährigen Anerken-nungsverfahren in das europäische Herkunftsregister aufgenommen – als 26. bayerische Spezialität. Dazu zählen unter anderem auch „Allgäuer Bergkäse“, „Bayerisches Bier“, „Spalter Hopfen“ und „Fränkischer Karpfen“.

 „Mit dem Schutz wird die Einzigartigkeit unserer Produkte noch stärker hervorgehoben“, so der Minister. Er ermögliche ein noch gezielteres Marketing und damit eine Verbesserung der Wertschöpfung. Weitere Informationen zu über 200 regionaltypischen Spezialitäten und zum EU-Herkunftsschutz sind unter www.spezialitaetenland-bayern.de zu finden. (ts)