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Friedhof: Kranke Pflanzen auf dem Grab – was tun?

Mit der Neuordnung des Pflanzenschutzrechts wird auch die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln auf Friedhöfen deutlich eingeschränkt. Laut § 17 gehören diese zu den für die Allgemeinheit bestimmten Flächen, und es dürfen dort nur noch Präparate eingesetzt werden, die vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) für diesen Bereich genehmigt sind. Allerdings gibt es einige Maßnahmen, die zu optimalen Kulturbedingungen führen und helfen, Ausfälle durch Krankheiten an bodendeckenden Gehölzen zu verringern.

Friedhofsgärtner sollten um entsprechende Ansprüche verwendeter Pflanzen wissen, mögliche Schadursachen erkennen und die Infektionsbedingungen kennen, um erfolgreiche Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Grabflächen durchzuführen.

Holger Nennmann, Berater Pflanzenschutz im Zierpflanzenbau beim Pflanzenschutzdienst Nordrhein-Westfalen in Unna, stellt in der TASPO Ausgabe 1/2013 Maßnahmen vor, die zur Vermeidung von Kulturfehlern führen.

Erläutert werden dort unter anderem die Ursachen und Symptome des sogenannten „Pachysandra-“ und „Buchsbaumsterbens“, wie sich eine Infektion mit Cylindrocladium buxicola vom schon länger bekannten Buchsbaumkrebs unterscheidet und wie einer Neuinfektion mit Echtem Mehltau im Folgejahr erfolgreich vorgebeugt werden kann. (ts)