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Friedhofsgärtner: Abschlussprüfung in Hessen

Sieben junge Friedhofsgärtner aus Hessen bewiesen während des praktischen Teils der Abschlussprüfung ihr Können. Der Parkfriedhof Heiligenstock in Frankfurt wurde Schauplatz des Geschehens. Die jungen Friedhofsgärtner mussten ein einstelliges Wahlgrab nach den Richtlinien des Bundes deutscher Friedhofsgärtner gestalten und bepflanzen.

Sieben Prüflinge aus Hessen machten in Frankfurt ihren Abschluss zum Friedhofsgärtner. Foto: BdF

Friedhofsgärtner gestalten Wahlgrab

Eine komplexe Aufgabe erwartete die Prüflinge. Schließlich musste die Gestaltung des einstelligen Wahlgrabs unter realistischen Bedingungen genau geplant und kalkuliert werden. Neben der Gliederung der Fläche müssen die Friedhofsgärtner vor allem auf die Größe, Form und Farbwirkung des Grabmals achten. Am Ende soll die Grabstätte zu den örtlichen Traditionen und kulturellen Hintergründen passen.

Ortsansässige Steinmetze stellten die Grabsteine im Vorfeld der Prüfung auf, die Ausbildungsbetriebe sorgten für die Pflanzen, Erde und Werkzeuge. Die Jury, bestehend aus Vertretern des Hessischen Gärtnereiverbandes sowie des Landesbetriebs Hessen, benotete die Abschlussarbeiten der Friedhofsgärtner.

Die Prüfungsarbeiten dürfen besichtigt werden

Auch nach der Prüfung können die Wahlgräber besichtigt werden. Neben diesem praktischen Teil zählen noch eine mündliche und schriftliche Leistungsabfrage zur Abschlussprüfung. Schwerpunkte der Ausbildung sind unter anderem Ökologie, Natur- und Umweltschutz, das Bestimmen und Beschreiben von Pflanzenarten, der fachgerechte Umgang mit der Pflanze, das Bearbeiten und die Pflege von Böden sowie das Aufteilen, Vermessen und Anlegen von Grabanlagen. Ob sie die Abschlussprüfung bestanden haben, erfahren die Auszubildenden Anfang August.