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Friedhofsgärtner bieten Kardinal Lehmann den Dialog an

Der Vorsitzende des Bundes deutscher Friedhofsgärtner, Karl Wolf (Wiesbaden), zeigte sich in einem Schreiben an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, erfreut über das deutliche Bekenntnis der deutschen Bischöfe zum Thema Friedhof bei ihrer diesjährigen Frühjahrs-Vollversammlung Mitte Februar in Stapelfeld . Wolf erläuterte in seinem Schreiben die große Erfahrung der Friedhofsgärtner mit der Bedeutung des Friedhofs als Trauerort und bot an, den auf kommunaler und regionaler Ebene bestehenden guten Kontakt der Gärtner mit der katholischen Kirche auch auf Bundesebene in einem Dialog aufzugreifen. In der Presseverlautbarung zur Bischofskonferenz hatte Kardinal Lehmann gemeinsam mit dem Erfurter Bischof Dr. Joachim Wanke den Friedhof als „Ort der Trauer“ bezeichnet. Christen sollten Formen der Grabgestaltung finden, „die ihrer Hoffnung Ausdruck verleihen, dass der Tod nicht das letzte Wort über unser Leben hat“. Besonders erfreut zeigte sich Wolf über die eindringliche Warnung der Bischofskonferenz vor der anonymen Bestattung.