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Friedhofsgärtner präsentieren Nachwuchsarbeit auf der IPM 2013

Der ZVG will eine offene Debatte um die qualifizierte Ausbildung führen und Begeisterung für den Beruf des Gärtners wecken. Die Wurzeln dafür werden oft schon sehr früh bei Kindern angelegt, vor allem wenn es sich um solche Traumberufe wie (Tier-)Arzt, Feuerwehrmann oder Tänzerin handelt. Aber welches Kind will schon Friedhofsgärtner werden? 

Kein Grund, dies einfach so hinzunehmen – im Gegenteil! Das sagen sich die bundesdeutschen Friedhofsgärtner und präsentieren der jungen Zielgruppe auf der IPM 2013 ein interessantes Betätigungsfeld der Zukunft. Mit ganz unterschiedlichen Projekten für alle Altersstufen – vom Kindergartenkind bis hin zum Jugendlichen – bieten sie bereits bundesweit interessante und altersgerechte Projekte an.

Neben Führungen, Kunstprojekten, Mal-, Foto- und Erzählwettbewerben, Insektenfriedhöfen und Geocaching-Touren auf Friedhöfen spielen die Angebote am Tag des Friedhofs oder auf Bundesgartenschauen (BUGAs) eine wichtige Rolle.

Aber auch für den Nachwuchs in der Aus- und Fortbildung tut der Berufsstand einiges: Friedhofsgärtner-Meisterschaften, öffentliche Prüfungen, Pflegemodell auf den BUGAs oder eine neue Länder-Fortbildungsverordnung.

Angesichts der sich verschärfenden Debatte um gut ausgebildeten Nachwuchs wird der Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) auf seinem Stand in der Halle 1A auf der IPM die Projekte für Kinder und Jugendliche präsentieren. Mit der Darstellung soll auch eine Debatte angeregt werden, ob tatsächlich genug für den potenziellen und tatsächlichen Nachwuchs getan wird. Wo gibt es Probleme und wie können diese gelöst werden? Die Vertreter des BdF freuen sich auf eine kritische Auseinandersetzung mit den Messebesuchern. (ts/vs)