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Friedhofsgärtner sind mehr als nur Gestalter

Das gepflegte und gestaltete Grab setze ein lebendiges Zeichen gegen Vergessen und Einsamkeit, betonte Wilfried Raff, Fachgruppenvorsitzender der württembergischen Friedhofsgärtner bei ihrer Tagung in Esslingen heraus.

Mit rasantem Tempo nehme die gesellschaftliche Akzeptanz für viele außerhalb der christlich-abendländischen Kultur liegenden Bestattungsformen zu. Dies umfasse namenlose Bestattungen ebenso wie Baum- und Seebestattung, Friedwald und Ruheforst bis hin zum Verstreuen der Asche auf einer Bergwiese.

Die Friedhofsgärtner sollten die augenblickliche Situation nach Angabe Raffs als Herausforderung sehen. Der Öffentlichkeit sei zu vermitteln, dass die Friedhofsgärtner nicht nur für Dekorationen und Grabbepflanzungen zuständig sind, sondern sich mit allen Sorgen und Nöten der Kunden befassen. Die Betriebe dieser Sparte sollten Erfa-Gruppen bilden, Zukunftsszenarien und aktuelle Dekorationskataloge sowie Checklisten zur Eigenüberprüfung entwickeln.