Alle News

Friedhofsgärtner stellen sich neuen Strömungen: BdF-Vorsitzende Ehlers-Ascherfeld im Interview

Was ist, wenn der Friedhofszwang nach und nach überall fällt? Kommt es dann soweit, dass Friedhofsgärtner die Grabpflege auch in Privatgärten übernehmen? Und brauchen wir angesichts der immer online-affineren Kunden virtuelle Trauerangebote und Live-Kameras auf dem Grab? Über neue Anforderungen durch Veränderungen in der Gesellschaft sprach die TASPO mit der BdF-Vorsitzenden Birgit Ehlers-Ascherfeld. 

Birgit Ehlers-Ascherfeld, die neue Vorsitzende des BdF. Foto: Katrin Klawitter

Der Friedhofsgartenbau muss es rechtzeitig schaffen, auch bei neuen Strömungen den „Fuß in die Tür“ zu bekommen, so die Aussage von Birgit Ehlers-Ascherfeld, der neuen Vorsitzenden des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF). „Wir werden uns trotzdem auch künftig auf unsere Kernkompetenz, den Friedhof, konzentrieren. Wir wollen das gärtnerische Produkt auf dem Friedhof als Alternative bieten, schauen, was über Memoriamgärten oder Ruhegemeinschaften hinaus noch zu tun ist“, so Ehlers-Ascherfeld im Interview mit der TASPO.

Beispielsweise werde zunehmend die Grabhygiene nachgefragt, auch Fertigsträuße für Kolumbarien oder Rasengräber. „Das machen wir mit – aber das ist nicht das, wovon wir Friedhofsgärtner leben. Was wir aber können, ist beispielsweise, ökologisch sinnvolle, nachhaltige, auf die Struktur eines Ortes bezogene Angebote zu machen“, so Ehlers-Ascherfeld weiter. (kla/ts)

Das ganze Interview finden Sie in der TASPO 41/14 auf Seite 19.