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Friedhofsgärtnern fehlen die Charakteristika zum Verkäufer

Im Hinblick auf die Zukunft können die Friedhofsgärtner wohl trotz der stürmischen Zeiten und des Wertewandels positiv in die Zukunft blicken, sagte Carsten Nöll. Der neue Vorsitzende der rheinischen Friedhofsgärtner betonte, dass sie sich an veränderte Situationen anpassen und hierbei auf ihre eigene Kreativität und auf steigende Seniorenzahlen bauen können. Wichtig sei, sich viel stärker am Friedhof zu positionieren und sich vom klassischen Bild des Friedhofsgärtners hin zu einem modernen, offenen Friedhofsgärtner zu wandeln. "Das Fachliche liegt uns im Blut und am Herzen. Uns fehlen aber bisher die Charakteristika eines erfolgreichen Verkäufers, beziehungsweise wir nehmen uns für das betriebliche Marketing zu wenig Zeit," so Nöll. Man könne mit kleinen Schritten in der Öffentlichkeitsarbeit und im Marketing die Betriebe voran bringen. So gebe es bereits konkrete Überlegungen, in Zukunft auch den Dienstleistungsbereich rund um die Bestattung anzubieten. Einige Friedhofsgärtnereien haben in den vergangenen Jahren diesen Schritt bereits gewagt und zwar mit Erfolg.