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Friedhofskultur-Anlage in Ellerhoop eingeweiht

Mustergrabanlagen sind auf Gartenschauen immer wieder starke Besuchermagnete. "Die Ausstellungsbesucher lassen sich immer wieder gern von der Kreativität der Bildhauer und der Gärtner inspirieren", sagte Hermann Früchtenicht, Präsident der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, zur Eröffnung der Mustergrabanlage auf dem Gelände des Gartenbauzentrums in Ellerhoop. Da die Informations- und Öffentlichkeitsarbeit für den gesamten Gartenbau zu den Aufgaben des Zentrums gehört, lag es nahe, auch der Friedhofskultur einen Platz dort einzuräumen. "Friedhofskultur" und nicht Mustergrabanlage soll denn auch das rund 160 Quadratmeter große Stück heißen, um den kulturellen Wert der Grabanlagen zu betonen. Sie befinden sich direkt neben dem noch trocken liegenden Becken der Pflanzenkläranlage. 13 "Gräber" umfasst sie, davon ein dreistelliges, fünf zweistellige, vier einstellige und drei Urnengräber.Gestiftet hat die Anlage der Gartenbauverband Nord in Zusammenarbeit mit der Landesinnung des Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks Schleswig-Holstein. Der Gartenbauverband finanziert auch die Pflege für die nächsten fünf Jahre, die einem ortsansässigen Friedhofsgärtner übertragen wurde. Auch für die gärtnerischen Auszubildenden in Schleswig-Holstein werde die neue Friedhofskultur-Anlage künftig vielfältige Anregungen bei den Lehrgängen im Gartenbauzentrum geben. Von den insgesamt 865 Auszubildenden, die zurzeit von der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein betreut werden, lernen immerhin 30 in der Sparte Friedhofsgartenbau.