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Friedhofskultur-Autor Vierter bei Journalisten-Wettbewerb

Der Friedhofskultur-Autor Martin Glauert hat im Wettbewerb um den Journalistenpreis Irland 2014 den vierten Platz belegt. Angetreten in der Kategorie „Überregionale Zeitschrift/Magazin“, gehörten renommierte Medien wie Mare, taz oder die FAZ zu Glauerts Konkurrenten. 

Der Friedhofskultur-Autor Martin Glauert hat beim Journalistenpreis Irland 2014 den vierten Platz belegt. Foto: privat

Porträt des Abbeystrowry Cemetery belegt Platz 4

Glauert hatte seinen Artikel „Geräusche der Vergangenheit“ für den Journalistenpreis Irland 2014 eingereicht, der in der Friedhofskultur (FK) 12/2014 erschienen war. Darin porträtiert der Autor den Abbeystrowry Cemetery bei Skibbereen.

Der abgelegene Friedhof ist bis heute von der Hungersnot geprägt, die Irland im 19. Jahrhundert überfiel und von der die Gegend um Skibbereen am stärksten betroffen war. Glauert (Jahrgang 1956) studierte evangelische Theologie in Münster und Medizin in Marburg/Lahn.

Der Journalistenpreis Irland wird alle zwei Jahre vom irischen Fremdenverkehrsamt vergeben für Artikel über Irland, die in Deutschland erschienen sind. Am 4. März wurden die Gewinner des Journalistenpreises Irland 2014 im Rahmen der diesjährigen ITB in Berlin gewürdigt.

Journalistenpreis Irland in drei Kategorien vergeben

Die Gewinner wurden in drei Kategorien (Online, regionale Zeitung und überregionale Zeitung/Magazin) gemeinsam von S. E. Michael Collins, Botschafter von Irland, und Judith v. Rauchhaupt, Manager Press & Publicity der Irland Information Tourism Ireland, ausgezeichnet.

Der sechsköpfigen Jury waren weder die Namen der Autoren bekannt noch die Namen der Publikationen, in denen die Beiträge erschienen sind. Insgesamt konnten jeweils zwei Artikel aus den Jahren 2013 und 2014 eingereicht werden.

Die Preisträger in der Kategorie Überregionale Zeitung/Magazin sind:

  • 1. Platz: Gero Günther – „Stufen zu Gott“, Mare, 6/2014
  • 2. Platz: Ralf Sotscheck – „Whiskey hinter Gittern“, die tageszeitung, 11. Juni 2014
  • 3. Platz: Franz M. Braunschläger – „Geduldige genießen...“, Trend Guide Home, Winter 2014
  • 4. Platz: Martin Glauert – „Die Geräusche der Vergangenheit“, Friedhofskultur, 12/2014
  • 5. Platz: Gerald Nowak – „Butter aufs Brot“, Ärztliches Journal, 8/2014
  • 6. Platz: Dr. Volker Mehnert – „Achterbahn am Ozean“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. September 2014
  • 7. Platz: Juditz Hyams – „Das Geheimnis der mumifizierten Kirchenmaus“, FAZ, 18. Dezember 2014
  • 8. Platz: Florian Hessler – „Gälisch lernen am Ende der Welt“, Miroque Keltika, 10/2014
  • 9. Platz: Stefan Rambow – „Liebe deinen Nachbarn“, Eine Welt, II/2013
  • 10. Platz: Tobias Hatje – „Auf der grünen Welle“, Fit for Fun, 9/2014

 

Friedhofskultur-Autor auch bei Aeternitas-Medienpreis vertreten

Darüber hinaus hatte sich als weiterer Autor der Friedhofskultur Thomas Herrgen am Medienpreis „Friedhof heute“ beteiligt. Der von der Verbraucherinitiative Bestattungskultur Aeternitas ausgeschriebene Wettbewerb wollte vor allem einen Überblick über Veröffentlichungen zum Thema Friedhof im deutschsprachigen Raum geben.

Herrgen ging bei der Preisvergabe des Aeternitas-Wettbewerbs zwar leer aus. Die drei von ihm eingerichten Artikel zum Künstlerfriedhof Berlin-Friedenau, zur Grabgestaltung auf hohem Niveau sowie zum Abschied von Vierbeinern & Co. gehören jedoch zu den Wettbewerbsbeiträgen, die auf der Aeternitas-Website noch einmal besonders hervorgehoben und zum Download zur Verfügung gestellt werden.

Insgesamt hatten sich 110 Journalisten aller Mediengattungen mit 125 Beiträgen zum Thema Friedhof am Wettbewerb von Aeternitas beteiligt. (fk/ts)