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Friedhofsplanung: Beste Bereiche für die Erdbestattungen

Mehr als 90 Prozent der Menschen wünschen sich für die eigene Bestattung ein Grab in der Erde zusammen mit Namensnennung, berichtete Wolfgang Renschler, Landschaftsplaner und Vorsitzender der badischen Friedhofsgärtner, in Heidelberg. Er appellierte an Kommunen und Planer, am häufigsten frequentierte Bereiche des Friedhofs den Erdbestattungen vorzuhalten und dorthin nicht ausgerechnet Urnenmauern oder anonyme Felder zu platzieren. Renschler sprach sich für flexible Planungen aus. Man dürfe nicht Entwicklungen, die eventuell nur von befristeter Bedeutung sind, für viele Jahrzehnte zementieren. Und: Nicht die Weltanschauung des Planers soll Friedhofsplanungen bestimmen. Maßgebend seien örtliche Bestattungsgewohnheiten.