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Frostiges Wetter macht zunehmend Probleme

Mit minus 16 Grad Celsius verzeichnete die Altmark (Sachsen-Anhalt) in der Nacht vom 12. zum 13. März 2006 die niedrigste Temperatur zu dieser Zeit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Über diese Tatsache und die Situation und Sorgen der Gärtner unterhielt sich Dietrich Baumann mit Herbert Bruchmüller, Präsident des Landesverbandes Gartenbau Sachsen-Anhalt, der in einer der ältesten Gärtnersiedlungen Deutschlands, in Möser bei Burg, Jungpflanzen produziert.

Auf die Frage, ob er so ein Wetter schon mal erlebt hat, meinte Bruchmüller: "Nein. Von Dezember 2005 bis jetzt herrschen in unserer Region Frost und Schnee. Es sind nicht die ganz tiefen Temperaturen, aber es ist Dauerfrost. Das macht mürbe."

Also ist die Situation für die Gärtner schlimm? Dazu Bruchmüller: "Das ist noch milde ausgedrückt. Sie ist verheerend. Die Heizkosten steigen beängstigend. Man schiebt die Energiekosten-Rechnungen vor sich her und verhandelt mit den Anbietern. Ja, es kann einem schon schwarz vor Augen werden. Man erwartet, dass etwas an Umsatz läuft. Aber es läuft so gut wie nichts. Geplante Aktionen werden von den Märkten gestoppt, klagen die Berufskollegen. Es geht natürlich nicht nur den Zierpflanzenproduzenten schlecht. Die Freilandgemüse-Anbauer können den Acker nicht vorbereiten - Zeit dafür wäre längst. Auch die Friedhofsgärtner stehen Gewehr bei Fuß." Weitere Details liefert der Beitrag in TASPO 11/06.