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Für Qualität in der Ausbildung

Mirko Lettberg, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner (AdJ), machte während der öffentlichen Kundgebung am vergangenen Freitag auf der Buga-Bühne am Marstall deutlich, dass die jungen Leute längst nicht mehr Schlange stehen, um einen Ausbildungsplatz im Gartenbau zu bekommen. Im Gegenteil, es sei schwierig, gute Azubis zu bekommen. Die jungen Menschen von heute bevorzugten eine saubere Arbeit und legten größten Wert auf den finanziellen Aspekt. Kaufmännische Berufe schnitten sehr viel besser in der Bewertung durch die Jugendlichen ab. Deshalb sollte der kaufmännische Aspekt auch in der gartenbaulichen Ausbildung stärkeres Gewicht bekommen, ist Lettberg überzeugt.

Während der Ausbildung habe der Betrieb es in der Hand, das Interesse am Beruf zu vertiefen: "Sie können Perspektiven schaffen. Übertragen Sie Azubis Verantwortung. Schaffen Sie Anreize und Belohnungen. Belohnen Sie Selbstständigkeit und gute Arbeit. Vermitteln Sie Freude am Beruf. Nur so lasse sich einem drohenden Fachkräftemangel begegnen", machte Lettberg deutlich. Er wünsche sich, dass die Gärtner auf diese neuen Rahmenbedingungen reagieren.