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Für unbelastete Christbäume: Unterblatt-Spritzung

Eine Unterblattspritzung mit abgeschirmten Reihenspritzen spart nicht nur Kosten gegenüber einer „Überkopf-Behandlung“ mit kulturverträglichen Pflanzenschutzmitteln, sondern ist auch über einen längeren Zeitraum durchführbar.

Unterblattspritzen im Einsatz. Foto: GVR

Eine Stumpfbeschneidung im vierten oder fünften Standjahr vorausgesetzt, reichen zwei Spritzungen mit kostengünstigem Glyphosat in Frühjahr und Sommer sowie eine dritte Behandlung mit MCPA im Herbst, erläutert Manfred Graf, der für das französische Unternehmen GRV im Vertrieb tätig und selbst Christbaumproduzent ist.

Die von GVR für die Unterblattspritzung entwickelten und in Deutschland aus drei Millimeter starken Blechen gefertigten Spritzschirme werden von einreihigen oder Überzeilentraktoren gezogen und sorgen dafür, dass die Bäume mit dem angewendeten Mittel nicht in Berührung kommen. Die Spritzen sind sehr robust gebaut, um den im Weg stehenden Ästen permanent Widerstand leisten zu können. Alle beweglichen Teile verfügen über Schmiernippel und können notfalls einfach getauscht werden.

Es kommen nur hochwertige Lechler-Düsenstöcke zum Einsatz sowie zwei große Schwerlasträder von Blickle mit 20 Zentimetern Durchmesser, Vollgummibereifung und jeweils zwei Lagern mit Schmiernippeln. Die Schirme verfügen über einen Drehpunkt als Aufhängung, was eine ideale Anpassung des Gerätes an das Gelände sicherstellt und auch ihre Verwendung an Traktoren mit Seitenhangausgleich ermöglicht. (ts)

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