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Für mehr Nachhaltigkeit: Lignofibre ergänzt in Substratrezepturen den Torf

Den Weg der 2013 ins Leben gerufenen „Natur Pur“-Initiative für mehr Nachhaltigkeit und ökologisches Wachstum will Gramoflor (Vechta) auch in diesem Jahr konsequent weiterführen. So steht das Unternehmen weiterhin dazu, dass eine verantwortungsvolle Torfgewinnung nach dem Niedersächsischen Moorschutzprogramm und das langjährige Engagement des Unternehmens bei der Renaturierung vormalig landwirtschaftlich genutzter Torflagerstätten einen wertvollen Beitrag zum nachhaltigen Moorschutz leisten. 

Durch Gramoflor renaturierte Hochmoorfläche. Werkfoto

Der Rohstoff Torf sei für den Erwerbsgartenbau nach wie vor unverzichtbar. Für Gramoflor gelte auch, dass der Einsatz von regionalen und nachwachsenden Substratrohstoffen weiter ausgebaut werden soll. Dabei setzt das Unternehmen besonders auf die Holzfaser Lignofibre. Unter der Bezeichnung „Die Effizienten“ bietet Gramoflor heute bereits zahlreiche Substratrezepturen an, in denen Lignofibre den Torf optimal ergänze. Dabei handele es sich um eine Standardlinie mit neuen, in jeder Hinsicht effizienten Rezepturen. Diese ermöglichen laut Hersteller eine Ressourcenschonung des endlichen Rohstoffes Torf. Der Anteil der regionalen Holzfaser Lignofibre betrage hier mindestens 20 Prozent.

Der Rohstoff Lignofibre sorgt im Substrat außerdem für einen ausgewogenen Lufthaushalt, für gute Drainageeigenschaften, eine schnelle Wiederbenetzbarkeit sowie für Strukturstabilität, betont Gramoflor. Ein weiterer interessanter Aspekt sei, dass es sich um einen nachwachsenden und regionalen Rohstoff handelt, der dem Nachhaltigkeitsgedanken voll entspricht.

Mit MO Concept bietet Gramoflor nach eigenen Angaben nun eine Komplettlösung aus der Kombination von MO Combi als Substrateinmischung und MO Vital zur Nachbehandlung. Es handele sich dabei um einen intelligenten Komplex aus Pilzen und Bodenbakterien ergänzt durch einen hochwertigen organischen Dünger. Die Buchstaben MO stehen somit für Mikroorganismen, die als natürliche Vitalstoffe wirken, erklärt Gramoflor. Die Pflanze erhalte durch diesen Vitalstoff eine vorbeugende Stärkung gegen abiotische Stresssymptome wie Trockenstress, Wasserüberschuss und Temperaturschwankungen.

Auch die pflanzeneigenen Abwehrkräfte gegen bodenbürtige Schaderreger werden gestärkt. Weitere Vorteile seien eine schnellere Wurzelbildung mit einem vitalen und starken Wurzelbild oder einheitliche Kulturbestände und sichere Kulturzeiten. Seit diesem Jahr kann MO Vital im Ein- oder Fünf-Kilogramm-Eimer direkt von Gramoflor bezogen werden. MO Vital eigne sich zur Nachbehandlung der Kulturen und sichere, vor allem nach einer vorangegangenen MO Combi-Substrateinmischung, ein gesundes Wachstum.

Für den Bio-Erwerbsgärtner bietet Gramoflor Substratlösungen nach bewährten Standardrezepturen. Und für den Bereich der Hobbyerden bietet das Unternehmen unter der Marke „Lebendige Erde“ ein ganzheitliches Erdenkonzept an, bestehend aus Bio Kräuter- & Gemüseerde und ab 2014 auch Bio Blumenerde mit nachhaltig gewonnenen, nachwachsenden, regionalen Substratrohstoffen wie Norddeutscher Torf, Substratkompost, Bio-Dinkelspelzen oder Bio-Holzfasern plus natürlicher Vitalstoffe und organischem Dünger für den ökologischen Anbau gemäß EG-VO 889/2008.

Die Bio Kräuter- & Gemüseerde sei vielseitig einsetzbar. Sie eigne sich besonders für die Aussaat von Kräutern und Gemüse, für die Weiterkultur von Gemüsejungpflanzen oder im Topf gekauften Kräutern, aber auch für die Anlage von Kräuterschnecken und Kräuterbeeten im Garten oder auf dem Balkon.

Die Bio Blumenerde sei universell einsetzbar. Durch Einsatz von organischem Dünger würden die Pflanzen optimal mit den notwendigen Nährstoffen versorgt. Die Gramoflor Bio Erden sind zu 100 Prozent natürliche Erden, betont der Hersteller. (ts)