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Gärten des Jahres: Gewinner eine „wahrgewordene Vision“

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Die Gewinner des Wettbewerbs „Gärten des Jahres 2021“ stehen fest – mit „Ein Teil der Pflanzenwelt“, einem in der Nähe von Hannover realisierten Vorzeigeprojekt für Biodiversität und Nachhaltigkeit, sicherten sich Petra Pelz (Pelz Design-natürlich) und Peter Berg (GartenLandschaft Berg & Co. GmbH) gemeinsam den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis.

In dem 1.900 Quadratmeter großen Garten in der Nähe von Hannover wirkt alles sehr naturnah. Foto: Graf Luckner/Callwey

Expertenjury kürt naturnahes Projekt einstimmig zum Sieger

Das Projekt von Pelz und Berg zeige eindrucksvoll, was die naturnahe Garten- und Landschaftsgestaltung heute schon für den Natur- und Artenschutz leisten könne, erklärte Paul Saum, Jury-Mitglied und Vizepräsident des Bundesverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatz (BGL), stellvertretend für die diesjährige achtköpfige Expertenkommission des Wettbewerbs. „Der Garten ist eine wahrgewordene Vision“, so Saum begeistert über das von der Jury einstimmig auf Platz eins gewählte Refugium für Mensch, Flora und Fauna.

1.900 Quadratmeter Garten mit Bungalow und Baumhaus

Entworfen und realisiert wurde der Garten „Ein Teil der Pflanzenwelt“ von der Landschaftsarchitektin sowie Pflanzenexpertin Petra Pelz und dem Gartendesigner Peter Berg. Auf dem 1.900 Quadratmeter großen Gelände in der Nähe der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover sorgt ein durchdachter Pflanzenmix aus Stauden, Gräsern und Gehölzen dafür, dass Insekten und andere Tiere das gesamte Jahr über Nahrung finden. Der im Zentrum des Gartes stehende Holzbungalow geht durch bodentiefe Fenster, Glastüren und einen ebenerdigen Zugang eine nahtlose Verbindung mit dem ihn umgebenden Grün ein. Anstelle von gepflasterten Terrassen im klassischen Stil sind hier mit trittfesten Bodendeckern gestaltete Outdoor-Sitzplätze zu finden. Das neu errichtete Baumhaus präsentiert sich als eigenwillige Stahlkonstruktion auf eigenen Beinen, ohne die benachbarte Eiche zu beeinträchtigen. Zahlreiche weitere Bäume fassen den Naturgarten schützend ein und lassen ihn optisch mit dem nahen Wald verschmelzen. Sämtliche im Garten verwendeten Baumaterialien stammen den Angaben zufolge aus der Region.

Buch stellt „Gärten des Jahres 2021“ detailliert vor

Ein detailliertes Porträt des einstimmig zum Sieger des diesjährigen Wettbewerbs gekürten Projekts ist in dem im Callwey Verlag erschienenen Buch „Gärten des Jahres 2021“ zu finden. Das Buch versteht sich als Dokumentation zum Wettbewerb und stellt die 50 besten hierfür eingereichten Privatgärten im deutschsprachigen Raum anhand von Fotografien und Gartenplänen vor. Zudem werden die Besonderheiten des jeweiligen Grundstücks, Konzepts, der ausgewählten Pflanzen und verwendeten Materialien erläutert, womit das 320 Seiten umfassende Werk eine wertvolle Inspirationsquelle für Gartenplaner und -besitzer darstellt. Zusätzlich werden in dem von Hanne Roth und Konstanze Neubauer verfassten Buch der Gewinner des diesjährigen Fotografenpreises sowie die 22 ausgezeichneten „Lösungen des Jahres“ präsentiert. (Quelle: Grünes Presseportal)

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