Alle News

Gärtner 1+3: Ausbildungskonzept für Flüchtlinge

„Gärtner 1+3“ ist ein Ausbildungskonzept für Flüchtlinge. Ein wichtiger Vorstoß durch den Zentralverband Gartenbau. Generalsekretär Bertram Fleischer ist sich sicher, dass ein bloßes „Willkommen“ nicht ausreicht. Deshalb forderte er vom Bundestag eine umfassende Ausbildungsbetreuung. 

Durch Gärtner 1+3 sollen jugendliche Flüchtlinge gezielt an Ausbildung, Beruf und Abschluss herangeführt werden. Foto: Fotolia smuki

Ausbildungskonzept für Flüchtlinge

Fleischer präsentierte das Ausbildungskonzept für Flüchtlinge „Gärtner 1+3“ während eines Fachgespräches im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtshaft (BMEL) zum Thema Arbeitsintegration.

„Eine wirklich erfolgreiche Integration hört nicht beim 'Willkommen' und der ersten beruflichen Orientierung auf, sondern zieht sich fort bis zum Abschluss einer qualifizierten Ausbildung. Letzteres sollte nicht aus dem Fokus geraten", so der Generalsekretär des Zentralverbands Gartenbau.

Startschwierigkeiten für Jugendliche aus anderen Kulturen überwinden

Jugendliche mit Startschwierigkeiten stehen im Mittelpunkt des Ausbildungskonzepts, denn Flüchtlinge stehen oft vor großen kulturellen und sprachlichen Hürden. Gärtner 1+3 soll die jungen Menschen gezielt an den Beruf und einen Abschluss der Ausbildung heranführen. Das Konzept sieht neben der Betreuung im Rahmen der betrieblichen Ausbildung ein Jahr Ausbildungsvorbereitung vor.

Der parlamentarische Abend fand auf die Einladung von Staatssekretär Dr. Robert Kloos hin statt. Gemeinsam diskutierten Verbände der Agrarbranche, Beschäftigungs- und Ausbildungsmöglichkeiten von Flüchtlingen in der Branche. Neben der rechtlichen Situation besprachen die Teilnehmer die erforderlichen unterstützenden Maßnahmen zur Integration. (ts)